Kargow

11.10. - 12.10.2010

 

Um 09:40 Uhr geht es weiter. Wir wollen in den Müritz Nationalpark. Ganz tief hinein. Und das geht in Kargow Schwarzenhof. Dort, in unmittelbarer Nähe zum Nationalparkhotel Kranichrast, betreibt die Familie Lemke ihren idyllischen kleinen Stellplatz Ziegenwiese. Er kostet 7,50 € die Nacht, Strom pauschal 1,50 € und 3 € für die Entsorgung. Dazu muss man aber wissen dass es dafür extra eine Grube gibt die nach 1000 l jeweils kostenpflichtig entleert werden muss. Mehr wurde hier im Nationalpark nicht zugebilligt. Hier ist Natur pur angesagt. Abends kommen die Kraniche erst in der Dunkelheit zurück zu ihren Rastplätzen. Beim Abendspaziergang sehen wir einen Waschbären. 

 

Die Zufahrt zum Stellplatz

Die Infotafel

Links und rechts die Mülltrennung, in der Mitte die Entsorgung

Unser Standplatz

 

Wandermöglichkeiten ohne Ende

Das Nationalparkhotel Kranichrast

Und der Imbiss


Der Scheunenladen ist nur in der Saison geöffnet

Hier war ich nicht schnell genug. Im letzten Momen ist der Waschbär vor der Linse nach rechts in den Wald verschwunden


Am nächsten Morgen gegen 07:45 Uhr bis ca. 08:45 Uhr fliegen die Kraniche in Scharen wieder in östlicher Richtung zu ihren Futterplätzen. Einfach toll. Ich kann sehr schöne Bilder machen.

 


Dieser Eichelhäher kam mir auch noch vor die Linse, Flügel anlehnen

Flügel ablehnen

und Flügel ausbreiten

und der aufgehenden Sonne entgegen


Die Kraniche genau über unserem Wohmodach


Wir machen vormittags eine Wanderung nach Federow. Der Weg geht immer ca. 5 bis 20 m entlang der Straße. Immer wieder sind die Trampelpfade vom Wild zu erkennen. Wilko will am liebsten jeder Spur hinterher. Kurz vor Federow gibt es, auf einem Strommast, ein Nest von einem Seeadler zu beobachten. Gerade als ich es fotografiere, fliegt eine Krähe daraus.

 


Scheinbar nutzen sie das verlassene Nest im Herbst.



Auch diesen großen Greifvogel konnte ich fotografieren

Manni und der Jäger...

Nach einer guten Stunde haben wir Federow erreicht

 


In einer Kirche Geschichten zu lauschen, ist nichts wirklich Neues. In Federow aber, der 200 Seelen-Gemeinde am Eingang zum Müritz-Nationalpark, hat es damit seine besondere Bewandtnis. Hier steht seit Sommer 2005 Deutschlands erste und einzige Hörspielkirche. Die bereits im 13. Jahrhundert gegründete Feldsteinkirche stand lange Zeit ungenutzt, bis eine außergewöhnliche Idee sie vor dem drohenden Verfall rettete und in eine Hörspielkirche verwandelte.

Der Glockenturm der Hörspielkirche

Das Gutshaus Federow

 

In Federow gibt es eine Infostation des Müritz Nationalpark.

 

Die bunte Kuh

Dort gegenüber essen wir in der bunten Kuh. Dabei sieht Manni ein Wohnmobilschild. Und tatsächlich, hier gibt es, auf dem Parkplatz, ebenfalls einen Wohnmobilstellplatz. Er wird über das Büro vom Nationalpark betreut.

Der Stellplatz in Federow

Der Parkautomat nimmt 3 Euro für 48 Stunden

Wasser gibt es am Büro der Nationalparkstation


 .

Strom ist über einen Münzautomaten zu bekommen.



Vor Ort sind Toiletten, getrennt für Herren, Damen und Behinderte.

 

Allerdings kann man mir hier nicht zusichern dass alle Leistungen auch angeboten werden wenn das Büro schließt (Von Oktober bis April).

Wir wandern wieder zurück zum Schwarzenhof.

Heute kommen die Kraniche noch im Hellen zurück zu ihren Schlafplätzen. Der Weg zum Rederangsee, ca. 4 km, wird ab 16 Uhr zur Kranichzeit gesperrt. Die Ranger kontrollieren ob man ein Kranichticket hat. Morgens allerdings kann man ungehindert an den See. Also, wer es früh drauf hat, wir haben es uns letztlich nicht getraut.