Glückstadt

22.03.2011

 

Auch heute kommen wir wieder zeitig los. Unser Medion Navi hat seinen Geist aufgegeben. Es lässt sich einschalten und zeigt seine Softwareversion. Danach geht es nicht mehr weiter. Auch der General Reset funktioniert nicht. Sch…

Ich aktiviere unser bordeigenes Becker Navi. Doch auch das will nicht. Die CD wird nicht erkannt. Ich bearbeite sie mit anhauchen, polieren und so weiter. Nach endlosen Versuchen erkennt das Navi sie wieder. Wäre aber auch nicht schlimm gewesen ohne. Schließlich sind wir vor dem Navi Zeitalter mit Karten auch überall angekommen. Doch so geht es einfacher und ich muss nicht so aufpassen.

Wir kaufen noch ein und dann geht es Richtung Glückstadt.

Bei Brunsbüttel überqueren wir den Nord-Ostsee-Kanal.

 

Es geht bergauf...

 

...und immer höher

Blick von der Brücke


Der Stellplatz in Glückstadt liegt am Außenhafen hinter dem Deich. Man hat hier den Blick auf die Fähre Wischhafen und die Elbe. Die großen Schiffe sieht man nur hinter der Vogelschutzinsel Richtung Elbmündung. Im Sommer wird das, außer dem Blick zur Fähre, wegen der Blätter an den Bäumen wohl kaum noch möglich sein.

Unser Standplatz

 

 

 

 

Diese Zahlbox steht hier erst seit gestern. Fast jeder Besucher der Mole hat versucht das "Ding" aufzukriegen....

Hier soll man Tüten ziehen können in denen man seinen Obulus entrichtet. Aber der Automat enthält nur einen Abschnitt von einem amerikanischen Campingplatz in englischer Sprache??


 

Blick vom Stellplatz zum Ende der Mole...


... und von der Mole zum Stellplatz

Der Platz kostet 5 Euro und bietet außer Müllbehälter keinen Service.

Die Säule zum Geldeinwurf wurde gerade einen Tag vor unserer Ankunft installiert. In dem daneben stehenden Kasten sind noch keine Unterlagen zur Zahlung hinterlegt. Trotzdem war heute schon die Politesse da.

Diese Säule hat natürlich die einheimischen Besucher der Mole magisch angezogen. Gestern noch nicht da war sie heute die Attraktion. Fast jeder hat daran rumgezerrt, gedreht, versucht anzuheben...

Der Ort selber bietet entlang des Hafens schöne alte Häuser und einige Sehenswürdigkeiten.

 

 

 

 

Der alte Salzspeicher

Blick entlang des Hafens



 

Wunderschöne Häuserfronten

 

Der etwas nüchterne Hafen

 
Aber schöne Häuserzeilen

Der Marktplatz liegt zentral und ist rundum mit vielen Lokalen bestückt. Wir wählen eins direkt neben dem Rathaus. Hier können wir das erste Mal auf unserer Tour den berühmten Stint genießen. Einfach köstlich. Und dann auch noch draußen. Das Wetter ist super und hier am Marktplatz windgeschützt richtig warm. Wir essen das erste Mal dieses Jahr draußen.

Der Marktplatz

Das Rathaus

Hier haben wir den Stint gegessen

 

Wunderschön in der Sonne


 
Der Stint


Zurück am Stellplatz ist es sehr windig, Mole halt. Hier ist reger Betrieb, Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer. Später kommen die Jugendlichen. Das ist vollkommen oK. Ein wunderschöner Sonnenuntergang beginnt.

 


Am Ende werfen die Jugendlichen ihren Müll einfach aus dem Autofenster. Das ist doof. Eigentlich sollten die doch für die Umwelt sensibel sein. Es kann gut sein dass man diesen Müll anschließend uns Wohnmobilfahrern anlastet.