Ilsenburg

27.12.10 - 03.01.2011

Einen Tag vor Heiligabend hat Manni unseren Duc aus seinem Winterquartier geholt. Als erstes ist er nach Swalmen gefahren um das Wohmo voll zu  tanken. Als er wieder zu Hause ist klingelt das Telefon. Die Polizei in Viersen. Ich habe natürlich einen Riesenschreck bekommen und mir schoß direkt durch den Kopf wer von unserer Familie alles unterwegs sein könnte. Doch der Polizist beruhigte mich und sagte es sei nichts schlimmes passiert. Ob wir ein Wohnmobil haben und mein Mann damit eventuell unterwegs in Holland zum Tanken ist. Ich bejahte alles und erklärte dass Manni schon wieder zu Hause sei. Der Polizist erklärte uns dass Manni beim Wegfahren von der Tankstelle wohl ein anderes Fahrzeug touchiert hat ohne dies zu bemerken. Wir bekommen die Handynummer vom Geschädigten und Manni ruft ihn an. Es ist ein Audi A6. Manni hat mit der hinteren rechten unteren Begrenzungsleuchte das Fahrzeug an Tür und Kotflügel beschädigt.

Wir übergeben alles unserer Versicherung und hoffen dass der weitere Tourverlauf unfallfrei bleibt.

Der Duc steht nun in unserer Einfahrt und ist am Strom angeschlossen. Auch die Heizung lassen wir schon laufen. Wir wollen erst Wasser einfüllen wenn alles schön warm ist. Heiligabend schneit es sehr stark und das Wohmo bekommt eine weiße Hülle.

Unser Wohmo, verschneit und voll Eiszapfen

Am Montag dem 27.12. starten wir um 08:30 Uhr. Wir sind gespannt ob wir gut durchkommen werden. Natürlich haben wir auch Schneeketten dabei. Die kommen aber nicht zum Einsatz. Die Autobahnen sind alle frei und einen dicken Stau von 8 km gibt es nur auf der Gegenfahrbahn der A 1 im Bereich zum Übergang zur A 45 wegen eines LKW-Unfalls.

Die Unfallstelle...

...und der daraus resultierende Stau


Auf der B6, kurz vor Ilsenburg, ist der Schnee am Rand meterhoch aufgestaut.

Die letzten Meter bis zum Ort sind die freien Strecken durch Schneeverwehungen wieder zu. Aber es geht immer gut voran.

Ilsenburg in Sichtweite

Ilsenburg

Nach 6 Stunden Fahrt sind wir in Ilsenburg angekommen. Der Platz ist schon gut gefüllt.

 

Es sind schon jede Menge Wohmo`s da.

Detlef, der Platzbetreiber, hat super gut geräumt. Da es zwischenzeitlich noch mal geregnet hatte, hat er die letzte Schneeschicht nicht weggeräumt. Dadurch haben die Fahrzeuge Gripp und rutschen nicht über das darunter liegende Eis.

Unser Standplatz

Der reservierte Stellplatz für Herbert, er und Jutta werden Donnerstag kommen.

Dienstag gehen wir erst mal in die Stadt. Wir machen noch ein paar Besorgungen. Nachmittags geht Manni mit Wilko in den Winterwald. Wilko genießt den Schnee in vollen Zügen.

Juhu, Schnee....

Die Schneehöhe ist toll

Die Ilse...

...im Winterkleid

Auch auf dem Stellplatz liegt der Schnee ganz schön hoch

Am Mittwoch werden nachmittags die Vorbereitungen zum abendlichen Grillen mit Glühweinausschank getroffen. Dazu wird eine Schneebar gebaut. Es wird immer wieder Schnee aufgeschaufelt und mit Wasser bespritzt. Manni bereitet derweil das Holz für das Lagerfeuer vor.

Hier wird mit dem Bau der Schneebar begonnen

Das Holz für das Lagerfeuer ist gestapelt

Derweil geht der Bau der Schneebar weiter....

...und es wird gefachsimpelt...

...und weiter gebaut...

...weitergebaut...

...und fertig ist die Bar

Am Abend versammeln sich jede Menge Wohnmobilisten zur Fackelwanderung die Detlef organisiert hat. Auch der jüngste Teilnehmer hat viel Spaß dabei.

Detlef führt uns ein Stück das Ilsetal hoch bis zum Ilsestübchen, dort biegen wir links an die Ilse ab und wandern am Fluß entlang bis zur Nagelschmiede. Danach geht es wieder zurück zum Stellplatz. Hier hat der Glühwein inzwischen die richtige Temperatur und die Würstchen sind fertig. Es ist so kalt dass selbst der Senf gefriert. Es wird ein schöner, gemütlicher Abend. An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an Detlef und Martina für die tolle Organisation.

Wilko würde jetzt lieber eine Runde spielen....

So lässt sich eine Fackelwanderung natürlich super angehen

Ein ganz schön großer Trupp marschiert los

Die Fackeln verbreiten eine tolle Atmosphäre

Rechts Detlef, unser Platzbetreiber und Führer der Wandergruppe

Gleich geht es runter an die Ilse

Manni hat schon eine rote Nase

Es gibt sehr schöne Motive einzufangen

Wieder am Platz wird das Lagerfeuer angezündet

Jetzt wird auch der heiße Glühwein ausgeschenkt...

...und die Würstchen werden gegrillt

Am Donnerstag dem 30.12. bietet Detlef morgens um 10 Uhr eine Wanderung zur Plessenburg anDa meine Knie nicht so richtig wollen geht Manni mit Wilko alleine mit. Die Gruppe ist gerade eine halbe Stunde unterwegs da kommen Jutta und Herbert schon an. Sie sind um 5 Uhr gestartet und sehr gut durchgekommen. Wir drei machen eine Runde durch Ilsenburg. Als wir, wieder zurück am Wohmo, Mittag essen, kommt auch die Wandergruppe wieder zurück.

Die Wandergruppe bricht auf

Der Ilsestein vom Ilsetal aus gesehen

Der Wald ist tief verschneit

Die Plessenburg

 Die tief stehende Sonne wirft lange Schatten

Die Gruppe "stürmt" die Plessenburg

Wunderschöne Winterlandschaft

"Parken" einmal anders

Vorsicht Eiszapfen

Die Gruppe macht sich auf den Rückweg

Im Gänsemarsch geht es zurück

Blick auf den Brocken

Eine Einkehr in die Gaststätte am Ilsestein ist nicht möglich, dort wird z.Z. renoviert

Kurz vor Ende der Wanderung gibt es noch einen Blick auf den Stellplatz

Am Abend knacken wir unsere Pfandspardose und besuchen mit Jutta und Herbert das Ilsestübchen. Wie üblich ist hier Punkt 20 Uhr Ferierabend.

 

Abends im Ilsestübchen. Die beiden Jacken hat Jutta gestrickt Klik hier voor meer gratis plaatjes

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Silvestertag lassen wir es ruhig angehen.

Wilko lernt eine 6 Monate alte Hovawarthündin, Emma, ebenfalls mit einem weißen Fleck auf der Brust, kennen. Nachdem die Beiden ausgiebig getobt und den Stellplatz unsicher gemacht haben wird noch an der Leine gekuschelt.

Am Spätnachmittag beginnen Herbert und Manni  mit dem Aufbau des Lagerfeuers für die Silvesternacht.

Wir feiern bis nach 22 Uhr im Wohmo. Dann geht es nach draußen und das Lagerfeuer wird angezündet. Immer mehr Wohnmobilisten stoßen dazu. Um Mitternacht wird gemeinsam angestoßen und wir zünden Riesenwunderkerzen. Gegen 1 Uhr ist das Feuer soweit herunter gebrannt.

Herbert beginnt Holz zu holen...

...und der Schneemann schaut zu

Na, da muss wohl noch etwas Holz her...

Fertig, und nicht zu hoch, gestapelt...

...da freut sich der Schneemann

Gegen 22:30 Uhr brennt das Feuer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das neue Jahr hat begonnen, wir begrüßen es mit Riesenwunderkerzen

Auch Wilko findet zum Beginn des neuen Jahres einen Spielpartner. Die Böllerei macht ihm absolut nichts aus.

 

Am Neujahrstag hat Detlef noch einen Stadtrundgang durch Ilsenburg angesetzt. Er kennt seine Heimat sehr gut und hat zu allem interessantes zu erzählen. Ich mache jedoch nach 20 Minuten kehrt. Ich fühle mich auf den gefrorenen Straßen und Wegen mit meinen Knieen so unsicher dass ich nicht weiter mitgehen möchte. Zumal ich durch meine übervorsichtige Gehweise die ganze Gruppe ausbremse. Auf dem Rückweg des Stadtrundgangs bringt die Gruppe 3 vorbestellte Wärmebehälter mit Soljanka mit. Soljanka ist eine säuerlich-scharfe Suppe der osteuropäischen Küche. Man unterscheidet heute im wesentlichen drei Arten, je nachdem, ob Fleisch, Fisch oder Pilze die vorherrschenden Zutaten sind. Gemeinsam ist allen, dass sie mit sauer eingelegtem Gemüse wie Gewürz- und Salzgurken, Mixed Pickles oder Pilzen zubereitet werden.

Gemeinsam wird die super leckere Suppe am Stellplatz gegessen. Wer möchte, kann hinterher noch Glühwein trinken. Den lassen wir heute aber aus. Nachmittags machen wir es uns im Wohnmobil gemütlich. Es gibt Christstollen und Kuchen. Stricken ist auch angesagt. Ich fange heute die Jacken für Manni und mich an. Es werden die gleichen wie Jutta sie schon für sich und Herbert gestrickt hat. Ich starte mit Mannis Jacke. Das Bündchen wird heute fertig. Den Abend lassen wir gemütlich ausklingen.

Am Sonntag, dem 02. Januar müssen Herbert und Jutta wieder nach Hause. Zum einem läuft ihr Kurzzeitkennzeichen aus, zum anderen ruft morgen die Arbeit. Sie lassen es ruhig angehen und starten nach dem Frühstück. Wie erwartet muss ihr Duc mittels Schotter Anfahrthilfe bekommen. Das ist, angesichts des eisigen Untergrundes aber auch kein Wunder.

Herbert, lege die Handschuhe besser noch nicht weg...

...jetzt wären sie noch gut....

...aber gleich kommt er raus

geschafft!!!!

Die Beiden fahren...

...und Wilko schaut traurig hinterher

Wir unternehmen den Rest des Tages nichts großes mehr. Die Jacke wächst auf knapp 30 cm.

Am Montag bleiben wir noch in Ilsenburg. Wir gehen noch mal in die Stadt neue Essensvorräte holen. Der Stellplatz hat sich jetzt deutlich geleert. Morgen wollen wir auch weiter.