Hofheim i. Ufr.

11.01. - 13.01.2011

 

 

Dienstag früh kommen wir schon um 09:30 Uhr weg. Die Straßen sind teilweise glatt. Wir kaufen zuerst beim Aldi neue Vorräte ein und fahren dann weiter zu unserem Ziel Hofheim in Unterfranken. Unser erster Eindruck vom Platz: Ups... Die Stellplätze sind alle schneebedeckt. Der Untergrund ist nicht zu erkennen. Neben dem Sanitärgebäude ist eine große Fläche geräumt. Darauf parken wir erst mal. Die Umgebung und auch der Platz selber gefallen uns. An der InfoTafel ist die Rufnummer der Platzwartin vermerkt. Wir würden hier stehen bleiben wenn wir den jetzigen Standplatz nutzen dürfen. Ich erreiche sie nicht und hinterlasse ihr eine Nachricht auf dem Handy.

 

Die Zufahrt ist frei, die Stellplätze sind nicht geräumt

 

Das Sanitärgebäude

 

Die Infotafel

 

 

In der Zwischenzeit kommt der Bademeister des benachbarten Schwimmbades zu uns. Er fragt ob wir bleiben möchten. Wir fragen ob wir so stehen bleiben dürfen. Das ist oK. Er schließt uns die Sanitäranlagen auf und wünscht uns einen schönen Aufenthalt. Die Platzwartin will er per SMS informieren. Es vergehen keine 5 Minuten, dann meldet sich die Platzwartin telefonisch. Ich erkläre ihr, dass wir gerne bleiben möchten und der Bademeister uns schon die Sanitäranlagen geöffnet hat. Sie ist zwei Minuten später da. Sie zeigt uns alles. Auch unser Standplatz ist oK. Sie hat diesen Platz extra geräumt damit Wohmogäste übernachten können.

Sie erklärt uns, dass der Platz 2010 neu angelegt worden ist und der Untergrund aus Rasenschotter besteht. Damit dieser ganze Schotter nicht weggeräumt wird werden die einzelnen Standplätze nicht vom Schnee geräumt.

Die Sanitäranlagen sind ganz neu und super gepflegt. Das beheizte Gebäude beherbergt WC-Anlagen und Duschen sowie Waschbecken. Den Gästen des Stellplatzes stehen eine neue Waschmaschine und ein neuer Trockner, momentan noch kostenfrei, zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

Die Stellplatzgebühr beträgt 5 Euro. Dazu bekommt man eine kleine Karte. Bei deren Vorlage erhält man in vielen Geschäften und Lokalen im Ort, bei einem Einkauf ab 10 Euro, Rabatt. So musste ich mir heute einen neuen kleinen Rucksack (schon wieder mal...) kaufen. Zum Kaufpreis von 12,90 € habe ich 2,50 € Rabatt bekommen.

Strom erhält man über Münzautomaten. Zentral an der Platzeinfahrt ist eine Holiday-Clean Station erbaut. Allerdings funktioniert jetzt im Winter das Wasser nicht. Doch die Entsorgung ist oK.

 

 

Wilko genießt den Platz in vollen Zügen. Da wir das einzige Wohmo sind kann er nach Herzenslust frei laufen.

 

Jippi....

 

hier kann man toll toben

 

...und hier gibt es noch so schönen Schnee....

 

Los Herrchen, mach weiter....

 

Schneebälle fangen ist super...

 

Gebe ich nicht einen Supertorwart ab?

 

besser wie der Kahn und der Neuer zusammen....

 

Nachdem wir uns häuslich eingerichtet haben machen wir einen Spaziergang in den Ort. Es ist eine hübsche kleine Stadt, umrahmt von grünen Wiesen am Rande des waldreichen Höhenzugs der Haßberge.

 

Kapellen- oder Wethtor.

 

Das 1714 erbaute Torhaus, auch "Goßmannsdorfer Tor" genannt, wird als Museum genutzt. Über dem Torbogen ist das Wappen des Fürstbischofs Johann Philipp von Greifenclau angebracht.

 

Unteres Tor oder Brauhaustor

 

Das 1713 erbaute Untere Tor, im Volksmund "Lendershäuser Tor" genannt, ist ein zweigeschossiges Torhaus mit einem Fachwerkobergeschoss.

 

Gasthaus "Zur Krone"

 

Das Gasthaus "Zur Krone" ist das Geburtshaus der Gebrüder Gottfried und Joseph Ritter von Schmitt. Dr. Gottfried Ritter von Schmitt war Präsident des Obersten Landgerichts in München und Mitverfasser des Bürgerlichen Gesetzbuches. Dr. Joseph Ritter von Schmitt war Ehrenbürger von Bamberg.

 

  

Katholische Stadtpfarrkirche

 

Die Stadtpfarrkirche St. Johannes d. Täufer wird erstmals 1170 urkundlich erwähnt.

 

Die Apotheke

 

Der 1463 erbaute Stadtsitz der Freiherrren Truchseß von Wetzhausen ist eines der ältesten Fachwerkhäuser des Landkreises. Das Truchseßhaus diente in der Vergangenheit als Zehnthof. Seit 1804 wird es als Apotheke genutzt.

 

und wieder ein Wollladen

 

Der "Fränkische Hof"

 

Der "Fränkische Hof" wurde von Caspar Schultheiß 1685 erbaut. Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim verleiht 1762 dem "Fränkischen Hof" die Schild- und Schankgerechtigkeit. Später dienste dieses schöne Fachwerkhaus auch als Poststation. Auffallend sind die Wappenschilder an der Fassade.

 

Evangelische Christuskirche

 

Die Evangelische Kirche wurde in den Jahren 1963 - 1965 erbaut. Das Gotteshaus hat eine Firsthöhe von 10 Metern und einen achteckigen Grundriss. Der Kirchturm ist 28 Meter hoch.Die Kirche hat ein aus Burgreppacher Buntsandstein bestehendes Sichtmauerwerk.

 

Die Kreuzkapelle

 

Die Kreuzkapelle wurde 1601 von 21 Bürgern Hofheims gestiftet, die von der damals grassierenden Pest verschont geblieben war.

 

Das Innere der Kreuzkapelle

 

Die 1789 errichteten Seitenaltäre sind mit reichen Rokoko-Muschelwerk verziert.