Lübberstedt

05.06. - 06.06.2010

 

Am Samstag, dem 05.06.2010, starten wir gegen 8 Uhr zur Frankreich Vortour, einer Geburtstagstour. Morgen feiern wir in Lübberstedt einen 60. Geburtstag und nächsten Sonntag in Hesel einen 40.

Die Fahrt nach Lübberstedt verläuft problemlos und ziemlich staufrei. Nur kurz vor Bremen an der Weserbrücke gibt es einen Stau. Als Fahrzeug mit mehr als 3,5 t müssen wir die ganz rechte Spur nehmen. Und das ist gut so. Wir überholen den ganzen Stau und kommen zügig weiter. Diese Info gebe ich telefonisch auch an Sascha und Abdul weiter. Die sind irgend wo hinter uns. Kurz vor der Autobahnabfahrt zur B 74 überholt uns Sascha. An der nächsten Ampel kommen wir hinter ihm zu stehen. Fina steht im Auto und guckt.



Gegen 12 Uhr sind wir in Lübberstedt. Rolf und Christa sind schon da. Es gibt ein großes Hallo und Gertrud muss noch zum tunen (Friseur).

Gegen 13 Uhr treffen auch Marion, Abdul und Nora ein. Es ist noch gar kein Geburtstag und wir sind schon mit 16 Personen am Tisch.

unser wunderbar ruhiger Stellplatz


Nach dem Essen verziehen wir uns alle in den Garten.

gemütliches Kaffeetrinken bei Traumwetter

Später gehen Manni und ich mit den drei Kindern, Wilko und Fina spazieren. Zuerst klappt alles bestens. Wir lassen die Hunde laufen und alles ist bestens. Doch plötzlich hat Fina einen Hasen entdeckt und spurtet ihm hinterher. Wilko hat natürlich nichts besseres zu tun als hinter Fina herzufegen. Schnell sind beide Hunde außer Sichtweite. Wir rufen was das Zeug hergibt. Elin hat richtig Angst dass wir alle jetzt Ärger kriegen. Plötzlich taucht Wilko wieder auf und wir rufen ihn heran. Doch wo ist Fina? Elin sieht sie zuerst. Sie ist jetzt genau in der entgegen gesetzten Richtung in der sie verschwunden ist. Ich laufe auf das Feld, rufe und gestikuliere wild. Dann sieht sie mich plötzlich und kommt gelaufen. Sie ist ganz schön aufgeregt. Sie hatte in der fremden Umgebung wohl total die Orientierung verloren. Jetzt bleiben die beiden Ausreißer natürlich an der Leine. So geht es zurück zum Hof. Die anderen sind zur Mühle um für die Feier morgen noch einiges vorzubereiten. Wir lassen die Hunde im Garten und machen uns auch auf den Weg zur Mühle. Hier ist alles ganz toll zurecht gemacht. Später relaxen wir noch im Garten. Der Abend wird gemütlich verbracht.

Das baldige Geburtstagskind

in gemütlicher Runde

Wir erinnern uns in gemütlicher Runde  dass wir genau vor einem Jahr in Bleikso in Norwegen waren.

Sonntagmorgen werden erstmal die Geschenke mit unseren guten Wünschen an das Geburtstagskind gebracht.
Kurz vor 11 Uhr geht es dann zur Mühle. "Der griese Graue", der einzige noch voll funktionsfähige Durchfahrtsholländer auf der Osterholzer Geest, wurde im Jahre 1872 erbaut. 1909 bis auf das Feldsteinmauerwerk abgebrannt, ließ die Familie Bullwinkel, in deren Besitz sich die Mühle bis in jüngster Zeit befand, die Mühle noch im gleichen Jahr wieder errichten. Im Jahr 2001 erwarb die Gemeinde Lübberstedt das geschichtsträchtige Bauwerk. Der mittlerweile gegründete Mühlenverein kümmert sich um den Erhalt des Kleinods und stellt hier für die Lübberstedter eine schöne Feiermöglichkeit zur Verfügung. Später können wir sogar eine Besichtigung der Mühle machen, dazu aber später mehr.

 

Der griese Graue

Pünktlich um 11 Uhr geht es mit einem Sektempfang los. Die Gratulanten kommen in Scharen. Das Wetter ist fantastisch und die Stimmung sehr gut.

Die ersten Gäste kommen

Der Gästestrom reißt nicht ab

Die Stimmung ist sehr gut

Dieser kleine Kerl durfte auch nicht fehlen

 

Mit jedem Gast muss angestoßen werden

 


Später wird das Buffet angeliefert. Es sieht nicht nur hervorragend aus sondern schmeckt auch vorzüglich. Und die Vielfalt an Desserts. Einfach köstlich. Viele haben ein selbst gemachtes Dessert mitgebracht.

Der Braten wird frisch angeschnitten

Das Buffet ist eröffnet

Den Nachmittag verbringen die meisten Gäste draußen im Schatten.

 

Nimmt sie den Lolli?

Viel Fachgesimpel

Auf der einen Bank die "Jungs"...

...auf der gegenüberliegenden die "Mädels"

Auch Drinnen gab es angeregte Gesprächsrunden

Gegen 14:40 Uhr startet die Mühlenbesichtigung. Die Mühle wird auch für Hochzeiten als Standesamt eingesetzt. Die Technik ist überwältigend. Alles aus Holz. Leider kriege ich die Erklärungen unseres Führers nicht mehr zusammen. So muss ich viele Bilder unkommentiert lassen. In der ersten Etage gibt es an einem Pfeiler viele Handaufzeichnungen in Sütterlin Schrift. Ich kann dabei u.a. die Jahreszahlen 1912 und 1913 entziffern.

unser "Mühlenführer"

Das Inventar für Trauungen

Der hintere Mühlenantrieb

Super Technik aus Holz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gar nicht so einfach die Mühle wieder über die schmale, steile Treppe zu verlassen.

Nach der Besichtigung verabschieden sich Sascha und Jaqueline. Sie müssen morgen wieder arbeiten.

Die Gastgeberfamilie. Das war gar nicht so einfach alle auf ein Bild zu bekommen

Das Kuchenbuffet, alles selbst gemachte Kuchen, wird eröffnet.

Hmmm, das schmeckt...

Improvisation ist alles, 2 Stühle an der Wand ersetzen ein Kinderbett

Später gehe ich mit den Kindern auf die gegenüberliegende Pferdewiese. Dort übt eine junge Frau Springreiten.

Die Kinder sind begeistert.

Gegen 20 Uhr ziehen auch die letzten Gäste nach Hause. Unterwegs muss der ein oder andere Nachbar noch mit anstoßen. Den Rest des Abends verbringen wir noch gemütlich auf der Terrasse.

Zwischendurch gab es noch Musikeinlage mit der Mundharmonika

Sicheres Geleit für den Resteträger....

Noch ein Schlückchen für einen Nachbarn unterwegs