Saarburg

26.08. - 28.08.2011

 

Nachdem Rolf und Christa sich auf den Heimweg gemacht haben sind wir auch gestartet. Wir wollten das Wochenende in Saarburg verbringen. Die Fahrt verlief gut. Der Stellplatz in Saarburg sagte uns auch auf Anhieb zu.

Die Aussenterasse ist von April bis Oktober geöffnet

Die Anmeldung, gleichzeitig wird hier auch ausgeschenkt

Der Stellplatz

Hier sind die Toiletten untergebracht

Der Platz bietet jede Menge Stellflächen

Die Ver- und Entsorgung

Einer der Stromkästen

Gegen 14 Uhr wurde es ganz schwarz. Im Radio hörten wir dass in nur 5 km Entfernung von uns tennisballgroße Hagelkörner mit schwerem Sturm niedergingen. Uns war etwas mulmig zumute. Doch hier kam nur ein kräftiges Gewitter mit starkem Regen und einigen kräftigen Windböen. Später hörten wir dann dass das Unwetter weiter nach Veldenz - Kesten - Bernkastel-Kues gezogen ist. In der Region, in der wir heute morgen noch waren, müssen schwere Verwüstungen stattgefunden haben. Gegen 15 Uhr war der Spuk vorbei und die Sonne kam wieder zum Vorschein. Einen größeren Rundgang wollten wir aber wegen der Wetterlage heute nicht mehr machen.

Samstag begann der Tag recht freundlich. Wir machten uns auf den Weg in die Stadt. Dazu muss man ca. 2 km entlang der Saar laufen. Aber der Weg lohnt, Saarburg ist sehr schön. Die Stadt besitzt bereits seit 1291 die Stadtrechte.

Blick auf Saarburg am Weg entlang der Saar

St. Laurentius

und die ev. Kirche

Die Saarburg. Die einst stolze und mächtige Burg, eine der ersten und schönsten Höhenburgen des Westens, ließ Graf Siegfried von Luxemburg 963 erbauen. In Luxemburg hatte Siegfried seine Residenz, Saarburg war für ihn wichtiger strategischer Stützpunkt im Südosten seiner Besitzungen. Der Schlossbering war 137 m lang und bis zu 50m breit. Verbunden mit Gängen und schützenden Mauern waren das untere und obere Burghaus und das Kurfürstliche Haus im oberen Burghof. In einer Höhe von 12 bis 15 m standen die Außenmauern, ausgestattet mit Schartenfenstern und Spähschlitzen, über dem abschüssigen Felsen.

Die Leukmündung

Eine der vielen Altstadtgassen

Das Laurentiustor riegelte in der mittelalterlichen Stadtanlage die befestigte Oberstadt von der bis ins 17. Jahrhundert unbefestigten Unterstadt ab.

Entlang der Leuk kann man schon aus einiger Entfernung das Tosen des Wasserfalls hören. Von einer kleinen Eisenbrücke aus kann man das imposante Schauspiel der Wassermassen erleben, die 17m über Felskaskaden in die Tiefe stürzen.
Ursprünglich floss die Leuk durch den heutigen Stadtteil Niederleuken, also um die Stadt herum und speiste dort Fischteiche und die Burggräben der „Saarburg“.
Im 13. Jahrhundert bettete man den Bach kurzerhand um, damit genügend Löschwasser in der Stadt vorhanden war. Gleichzeitig baute man die Mühlen im Talkessel am Fuße des Wasserfalls. Mit Hilfe der Wasserkraft wurden die Wasserräder der Stadtmühlen betrieben, heute Museum Hackenberger Mühle, und die der kurfürstlichen Mühle(1657).

Die Original Hackenberger Mühle stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der Mühlenkomplex umfasst drei hintereinander gestaffelte Mühlen, deren Räder sich auch heute noch unterhalb des Wasserfalls drehen. Bis zum Jahre 1974 wurde hier Getreide zu Mehl gemahlen. Die Leistung der Mühlräder betrug bei voller Belastung 17 PS. Mit den Originalantrieben konnte täglich eine Tonne Mehl ausgestoßen werden.


Pferdemarkt / Buttermarkt

Blick auf die Saar

Klein Venedig, die Häuser stehen seit Jahrunderten auf Eichenpfählen

Auf dem Rückweg begann es zu regnen. Das brachte aber einen wunderschönen Regenbogen über den Stellplatz.

Mannis Geburtstag konnten wir nicht feiern. Ich hatte eine Fieberattacke