Bad Münstereifel

09.12.2011

 

Heute fahren wir unser letztes Etappenziel an. Es sind nur 86 km von Andernach bis in das schöne Eifelstädtchen. Das Wetter ist schön, die Sonne scheint und es ist auch gar nicht kalt. Um 11 Uhr sind wir schon vor Ort. Die Versorgungssäule gibt allerdings nur Wasser gegen Chips. Die bekommt man im Eifelbad an der Kasse. Blöd nur dass die erst ab 11:30 Uhr besetzt ist. So blockieren wir erst mal die Säule. In der Verwaltung erbarmt sich jemand und verkauft mir die Chips. Den Standplatz bezahlen kann ich aber trotzdem erst ab 11:30 Uhr.

Nachdem wir uns auf dem Stellplatz eingerichtet haben machen wir einen Bummel durch den Ort. Er ist sehr mittelalterlich geprägt. Die Stadt hat noch eine vollständig erhaltene Stadtmauer mit 4 Stadttoren und einer großen Burganlage. Es gibt insgesamt 10 Brücken über die Erft, die die Stadt durchfließt. Bad Münstereifel ist innerhalb der Stadtmauer komplett dem Denkmalschutz unterstellt. Der Ort strahlt eine gewisse Faszination aus.

 

Stellplatzbeschreibung

Hier mache ich gerade eine Handyaufnahme von Wilko und dem blauen Himmel, eine Leserin weiß schon warum...
Das Gymnasium vor dem Orchheimer Tor
Das Orchheimer Tor...
... von der Stadtseite aus im Süden der Stadt
Das alte Zollhaus neben dem Orchheimer Tor
Der erste Blick nach dem Durchgang durch das Tor
Die größte Gruppe alter Fachwerkhäuser in der Orchheimer Straße, errichtet 1644 bis 1664.
Reiches Schnitzwerk und zwei Hängestubenerker machen dieses imposante Fachwerkhaus besonders schön.
Das heutige St. Michael Gymnasium wurde zwischen 1659 und 1729 als Jesuitenschule gebaut. Die Jesuitenbibliothek beinhaltet 76 Bücher die vor 1500 gedruckt wurden.
Hier kann man zugucken wie das Bad Münstereifeler Bier in Handwerkskunst gebraut wird
Die Jesuitenkirche
Eins der schmalen alten Häuser
Und noch eins.
Die Stiftskirche
Blick über die Erft
Blick auf die Burganlage. Im 13. Jahrhundert erbaut residierte hier Graf Godfried von Jülich.
Eingang zum Burgrestaurant
Stimmt, wir sind ja im Advent...
Das Werther Tor am Stadtausgang nach Norden
Das Rathaus. 1476 erstmals als Gewandhaus erwähnt. Gewandhäuser waren Ausstellung- Verkaufs- und Lagerflächen der Tuchbranche
Nochmal die Stiftskirche
Auch so was gehört zum Mittelalter...
Die Erft am Markt

Gegen 16 Uhr kommt der Grund unseres Besuches in Bad Münstereifel. Jutta und Herbert haben bis hier her nur eine kurze Strecke. So können sie uns nach der wöchentlichen Arbeit zu einem Weihnachtsmarktbesuch treffen. Wir genießen das vorweihnachtliche Flair im Ort mit seinen beleuchteten Buden und nach einer Zeit im Wohmo machen die Beiden sich auch schon wieder auf den Heimweg.

Die Wurst ist heiß und lecker
Das Printenhaus vor den Orchheimer Stadttor
Im Wohnmobil wird noch diskutiert...
...und Wilko freut sich wieder über sein, vorübergehend, großes Rudel

Nun ist die Tour endgültig vorbei. Samstagmorgen machen wir uns auf den Heimweg. Es ist ein wunderschöner Herbstmorgen und wir sehen unterwegs noch das Radioteleskop von Stockert.

Auf dem Stockert, einem Berg bei Bad Münstereifel, steht ein technisches Denkmal: Der Astropeiler, das erste frei bewegliche deutsche Radioteleskop und Teil der Radiosternwarte Stockert.

Das war es für diese Tour. Unsere nächste Reise wird uns zum Jahreswechsel wieder nach Ilsenburg führen, mal sehen wo wir danach auf der Jahreswechseltour noch landen werden.