Trechtingshausen

23.09.2010

 

Um 9:30 geht es weiter. Wir wollen nach Bingen am Rhein. Doch erst müssen wir die Passstraße wieder runter. Nach der Hälfte der Strecke fangen unsere Bremsen an zu stinken. In Obermeiselstein stinkt es richtig doll. Manni meint das gibt sich jetzt, geht ja nicht mehr bergab. In Kempten kommen wir auf die Autobahn. Vor Ulm nehmen wir die Abkürzung über die Bundesstraße Richtung A 8. Das hilft uns auch einen Stau auf der A 8 um 5 km zu verkürzen. Was den Stau ausgelöst hat ist nicht nachvollziehbar. 



Später auf der A 61 haben wir einen weitern Stau zwischen Gau-Bickelheim und dem Kreuz Nahedreieck von fast 10 km Länge.

Und dann in Bingen die Enttäuschung, der Platz ist rappelvoll.



 

Wir lassen Wilko mal raus und ich suche ein neues Ziel.

Manni möchte gerne Oberwesel anfahren. Auf dem Weg dorthin kommen wir durch Trechtingshausen. Hier sehen wir Wohnmobilschilder. Wir folgen diesen. Die Straße ist sehr eng. Rechts parken die Anwohner zwar schon auf dem Bürgersteig und die meisten haben ihre Außenspiegel auch angeklappt. Doch ein Fahrzeug ragt etwas weiter in die Fahrbahn. Auch die Außenspiegel sind ausgeklappt. Das wird sehr eng. Unser Spiegel geht über den Spiegel des PKW drüber weg aber unsere hintere Begrenzungsleuchte hat nur wenige Zentimeter Abstand zu dem Fahrzeug.
Dann geht es nur noch rechts und links. Links bergan mit 2,30 m Breitenbeschränkung. Rechts durch eine Brücke mit dem Hinweis 3,20 m Höhe. Puhhh. Doch oben ist noch ein zusätzliches Schild mit dem Hinweis: max. Durchfahrtshöhe 3,40 m. Also, Augen zu und durch.



Danach geht es scharf rechts ab und wir haben das Gefühl auf einem Fahrradweg unterwegs zu sein. Doch noch immer weisen uns Wohnmobilschilder den Weg. Als es gar nicht mehr weiter geht liegt links die Einfahrt zum Campingplatz Marienort. 

 

Ich erkundige mich erst mal nach den Preisen. Wir können für 15 Euro, ohne Strom, übernachten. Ist zwar nicht billig, aber preiswerter wie unser nächstes Ziel St. Goar. Also bleiben wir. Ich frage nach der Ausfahrt für morgen aber es ist die gleiche wie die Zufahrt. Na, hoffentlich haben wir da morgen früh keinen Gegenverkehr.

Auf dem Campingplatz finden wir einen sehr schönen Platz direkt am Rheinufer. Der Platz verfügt über ein Lokal sowie die üblichen Sanitäreinrichtungen. Duschen kostet 1 Euro.




Burg Reichenstein oberhalb des Campingplatzes, unten die Rezeption



Unser Standplatz...



...mit Blick nach Norden...


...und nach Süden

Spülküche, Waschmaschinen mit Trockner und links die Sanitäreinrichtungen


Die Gaststätte


und weitere Standplätze

Den Ausblick, hier auf ein Hotelschiff, genießen