29. November 2009 Willingen Upland
Gegen 9 Uhr fahren wir zu unserer letzten Tour in diesem Jahr los. Erstes Ziel ist Willingen (Upland). Der Stellplatz liegt direkt an der Eishalle und gegenüber vom Erlebnisbad.
Zufahrt zum Stellplatz, davor der Eisabladeplatz der Eissporthalle
Berühmt berüchtigt - Der Sauerlandstern
Zum Sauerlandstern und zur Ettelsberg Seilbahn ist es nur ein Steinwurf. Nachdem wir uns häuslich eingerichtet haben machen wir uns auf den Ort zu erkunden. Als erstes begegnen wir einem knutschenden Liebespärchen am Sauerlandstern. Der letzte Abend muss wohl sehr schön gewesen sein und der jetzige Abschied wohl sehr hart. „Er“ ist mit Reisetasche bewaffnet auf dem Weg zum Bahnhof. Ihr kullern Tränen über die Wangen. Manni und ich lästern: Wenn er nach Hause kommt sagt er bestimmt: „Och das Wochenende war langweilig, nichts los in Willingen“.
Der Ort selber wird bestimmt vom Tourismus. Hotels und Lokale eins nach dem anderen. Die Geschäfte haben, trotz Sonntag, geöffnet. Und jede Menge Menschen sind unterwegs, vor allem mit Koffern und Reisetaschen bepackte Menschen. Alle strömen Richtung Bahnhof.
Hauptgeschäftsstraße in WillingenDer Stellplatz selber ist relativ neu und terrassenförmig angelegt. Der Untergrund ist geschottert bzw. geschotterter Rasen. Anmeldung erfolgt im Kiosk. In dem Gebäude sind auch die Toiletten untergebracht.
Blick über den terrassenförmig angelegten Stellplatz mit Kiosk
Die Ver- und Entsorgungsstation ist großzügig angelegt. Man kann am Platz Gas tauschen und den Brötchenservice nutzen.
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Ver- und Entsorgung
1. Advent in Willingen
30. November 2009 Reichenbach Thüringen
Kurz nach zehn brechen wir auf. Heute geht es nach Reichenbach, südlich von Hermsdorf in Thüringen. Der Platz ist ein ehemaliger Tennisplatz. Im angrenzenden Waldgasthaus erfolgt die Anmeldung.
Der Stellplatz in Reichenbach, im Hintergrund die Waldgaststätte
Beim Verzehr in der Gaststätte entfällt die Stellplatzgebühr von 7 Euro.
Ver- und Entsorgung Reichenbach
Das Wirtspaar ist sehr nett. Nach dem Essen schauen wir uns noch Reichenbach an. Das einzig sehenswerte ist die Porzellanfabrik. Der Ort selber ist tiefe Provinz und strahlt noch sehr viel DDR - Feeling aus.
01. Dezember 2009 Stendorf / Bad Kösen
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Stendorf / Bad Kösen. Das Navi lotst uns durch sehr kleine, aber schöne, Dörfer. Da viel an den Straßen gebaut wird stoßen wir immer wieder auf Umleitungen. So auch in Bad Kösen. Wir folgen der Umleitung Richtung Bad Sulza. An der Umleitungsstrecke sehen wir nach etlichen Kilometern plötzlich ein Hinweisschild auf den Wohnmobilstellplatz in Stendorf.
Der Stellplatz ist sehr gut ausgeschildert
Wir zweigen ab und folgen einem einspurigen asphaltierten Weg. Nach ca. 3 km haben wir Stendorf erreicht. Wir finden den Stellplatz sofort. Er liegt sehr ruhig direkt an der Saale.
Idyllisch direkt an der Saale
Strom- und Wasseranschlüsse
Die Entsorgung
Man hat freien Blick auf die Rudelsburg und auf die Burg Saaleck.
Rudelsburg und Burg Saaleck
Wir schauen uns etwas im Dorf um. Dabei entdecken wir hinter der Kirche das Gasthaus Burgblick.
Die Stendorfer Kirche
Es ist ein richtig uriges, gemütliches kleines Gasthaus. Der Wirt ist Küchenmeister und kocht einfach gigantisch gut. Den Rehbraten, den er uns serviert, schmeckt einfach herrlich.
Rund um das Dorf gibt es jede Menge Wandermöglichkeiten.
02. Dezember 2009 Borna
Gegen 10 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Borna bei Leipzig. Christa, Manni`s Cousine, hat heute Geburtstag. Und unseren Sohn mit seiner Freundin Jaqueline werden wir auch dort treffen. Sie machen seit Montag Urlaub bei Christa und Rolf.
Wir stellen uns auf einen Parkplatz hinter einem Kinderspielplatz. Hier werden wir auch die Nacht verbringen.
Nachmittags besuchen wir den Weihnachtsmarkt in Borna. Vorher besichtigen wir noch die Emmaus-Kirche. Nach monatelangen Vorbereitungen wurde das Gotteshaus Ende Oktober 2007 komplett von Heuersdorf in das 13 km entfernte Borna umgesetzt. Der Umzug war nötig weil das ganze Heuersdorf weggebaggert werden sollte.
Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken und einem leckeren Abendbrot haben wir den Geburtstag gemütlich ausklingen lassen.
03. – 06. Dezember 2009 Irfersgrün Vogtland
Schon um 8:30 Uhr sind Sascha und Jaqueline abreisefertig. Sie wollen heute nach Hause fahren weil sie noch ihr Schlafzimmer renovieren wollen.
Sascha, Jaqueline und Fina sind abreisefertig
Sascha sichert den Koffer, Fina schaut skeptisch: "Ob Herrchen mir noch genug Platz lässt?"
Wir fahren nach dem Frühstück mit Christa noch ins Altenheim zu Tante Herta. Sie meinte dann irgend wann ich sehe der Hilde aber sehr ähnlich. Da wurde uns klar dass sie uns nicht so wirklich erkannt hatte. Sie erzählte sehr viel aus der Zeit der Flucht.
Vom Altenheim aus fahren wir weiter in das Vogtland nach Irfersgrün. Hier sind wir mit Anja verabredet. Maik hat am Freitag Geburtstag und sie will ihn mit Besuch überraschen. Dazu hat sie ihre und seine Eltern, ein befreundetes Ehepaar und uns eingeladen. Die 9 wohnen in den Ferienhäusern „von Tailleur“. Wir übernachten mit unserem Wohmo auf dem Campingplatz „von Tailleur“.Ankunft am Camping Irfersgrün
Die Einfahrt liegt direkt hinter dem Bahnübergang der Vogtlandbahn
Die Rezeption
unser Standplatz
Das Sanitärgebäude mit Duschen, WC, Spülküche, Waschmaschine, Trockner und Ver- und Entsorgung
Wir sind die ersten vor Ort. Nach dem wir häuslich eingerichtet sind machen wir uns auf den Weg zum Rittergut. Dort kann man gut und preiswert essen. Wir sind gerade auf dem Weg da kommen uns Maik und Anja mit ihrem Auto entgegen. Maik denkt bis hierher immer noch dass er das Wochenende mit seiner kleinen Familie alleine in Irfersgrün verbringt. Er ist total überrascht uns zu sehen, sieht es aber als Zufall an dass wir da sind. Schließlich waren wir selber schon mehrfach in den Ferienhäusern in Irfersgrün. Doch als wenige Minuten später ein weiter Wagen, besetzt mit Anjas und Maiks Eltern, anhält, glaubt er dann doch nicht mehr an Zufall. Anjas Überraschung ist voll gelungen. Später kommt dann noch ein mit Anja und Maik befreundetes Ehepaar dazu. Zusammen verbringen wir einen gemütlichen Abend und feiern in Maiks Geburtstag hinein.
Gemütliche Runde
Happy Birthday Maik
Freitag erholen sich erst mal alle von der langen Nacht. Nach einem ausgedehnten Spaziergang ziehen wir uns ins Wohmo zurück.
Bis auf Maik wandern alle mit, er muss Holz hacken
Louisa, die süße kleine Maus, war drei Tage lang Hauptperson
Abends wird dann noch gemeinsam zu Abend gegessen und ein weiterer gemütlicher Abend folgt. Bei Akkordeonmusik wird gesungen, viel gelacht, bei einer leckeren Feuerzangenbowle wird uns, stilgerecht, eine schöne Geschichte vorgelesen.
Die Stimmung steigt
Geschichte vorlesen bei Feuerzangenbowle, richtig romantisch
Kleine Geschenkpäckchen werden ausgepackt
Beim Schweinetreiben verliert wer das letzte Streichholz hat
Es gibt noch Überraschungspäckchen für alle und als letztes wird noch „Schweine treiben“ gespielt. Ein rundum gelungener Abend.
Samstag fährt das befreundete Ehepaar wieder nach Hause. Wir anderen bleiben noch bis Sonntag. Samstagnachmittag besuchen wir den historischen Weihnachtsmarkt auf dem Hofe des Rittergutes in Irfersgrün. Die Buden sind alle aus Holz und nett dekoriert. Es gibt wirklich nur traditionelles was auch zu einem historischen Weihnachtsmarkt passt.
Das Kälbchen wird seiner Mutter hinterher geführt
Kutschfahrten werden auch angeboten
Gauklerin
Mittelalterlicher Weihnachtsmann
...hmmm, der Glühwein schmeckt
Rittersleute
Dieser Beitrag wurde als hysterisch, historisch gut angekündigt
Der mittelalterlich gekleidete Weihnachtsmann beschenkt die Kinder. Auch Louisa bekommt etwas, auch wenn sie es noch nicht essen kann. Wir Erwachsenen gönnen uns Glühwein.
Abends sitzen wir noch gemütlich beisammen und dann ist dieses schöne Wochenende auch schon wieder vorbei.
06. Dezember 2009 Schneeberg Erzgebirge
Gegen 12:30 Uhr kommen wir in Schneeberg an. Der Stellplatz an den Linden ist gut besucht.
Stellplatz in Schneeberg
Bezahlt wird am Automaten der auch als Service Station dient
Der Busparkplatz
Zusätzlich dient der riesige Parkplatz als Busparkplatz für die Gäste des heutigen Lichtlfestes.
Stromanschlüsse
Die Stromanschlüsse sind schon alle belegt. So werden wir heute unsere Solaranlage nutzen. Der ganze Ort ist festlich geschmückt. In nahezu allen Fenstern leuchten Schwibbögen. Rund um den Marktplatz ist ein schöner Weihnachtsmarkt aufgebaut. Wir erkunden alles, Wilko guckt sich auch alles neugierig an.
ein Nussknacker links....
...und einer rechts
die Bergmannskapelle
eine Minieisenbahn....
...mit Original Dampflok
schöne Fassaden
lecker, Schwarzbierfleisch
Blick auf das Rathaus...
...und im Dunkeln
Die Pyramide....
...im Dunkeln
Trompetenbläser vom Rathausturm
Erzgebirgische Holzschnitzkunst
Ochsenbraten am Spieß um 13 Uhr....
...und um 18 Uhr
Nachdem wir uns gestärkt haben und auch einen Glühwein genossen haben gehen wir zum Wohmo zurück. Hier stelle ich fest: Olla, UMTS-Verbindung. Also nutze ich den Nachmittag um unsere Homepage zu aktualisieren. Der Text ist schnell eingestellt. Ich suche noch die entsprechenden Bilder aus und speichere alles ab. Gegen 16:30 Uhr lassen wir Wilko alleine im Wohmo zurück.
Inzwischen ist der Parkplatz rappelvoll mit Bussen
Wir gehen noch einmal zum Weihnachtsmarkt.
Alle Fenster voller Schwibbögen
Gegen 17 Uhr soll die Bergparade eintreffen. Das sind die Bergbrüderschaften der umliegenden Städten, Dörfern und Gemeinden die durch solche Bergparaden die Pflege bergmännischer Traditionen und Brauchtum aufrechterhalten. Die Parade ist toll anzuschauen. Es ziehen ca. 500 trachtentragende Bruderschaftler/innen mit.
Danach stürzen wir uns noch einmal in das Getümmel des Weihnachtsmarktes.
Wieder am Wohmo nutze ich die schnelle Internetverbindung um auch den heutigen Tag noch auf unserer Homepage zu verewigen.
07.12.2009 Weitersglashütte Erzgebirge
Heute machen wir wieder nur einen kurzen Sprung. Wir fahren nach Weitersglashütte im Erzgebirge. Das liegt bei Carlsfeld. Es geht ganz schön bergauf. Auf der Passhöhe haben wir 1788 halbe Meter erreicht.
Und bis Weitersglashütte geht es kaum runter. Der Stellplatz liegt am Waldgasthaus.
Das Waldgasthaus
Wir haben Glück, heute ist zwar Ruhetag, wir bekommen aber trotzdem etwas zu essen. Der Stellplatz ist kostenlos. Es gibt allerdings keine Ver- und Entsorgung. Wasser kann man zum Kaffee kochen bekommen. Strom wird nach Verbrauch abgerechnet.
Die Stromversorgung ist etwas schwer zu finden
unser Standplatz
Wilko genießt die Schneereste.
Nach dem Essen gehen wir nach Carlsfeld. Wir wählen den Weg über die Straße.
Mit diesen Figuren werden wir am Straßenrand auf unserem Weg begrüßt
Erinnerung an den Gründer der ersten Harmonikafabrik in Carlsfeld
Sächsisch, übersetzt: Der Dorfladen
Im Ort besuchen wir die Touristinformation. Wir fragen nach weiteren Wohnmobilstellplätzen in der Umgebung. Da die freundliche Dame in der Touristinfo nicht einmal den Stellplatz im Nachbardorf kennt, weiß sie uns auch keine weiteren zu nennen. Zumindest erfahren wir, dass wir im Ort den Abzweig zur Talsperre nehmen können.
Wilko wartet ganz brav draußen.
Zuerst schauen wir uns noch die Dreifaltigkeitskirche an.
Die Dreifaltigkeitskirche
Mosaik vor der Kirche
Die Orgel
Taufbecken mit Altar
Es ist eine Evangelische Kirche, ein kleiner Zentralbau, gestiftet von Veit Hans Schnorr 1684–88. Für Sachsen die älteste Vorform des bevorzugten und weiterentwickelten Typus von Zentralbauten, Vorläufer der Dresdner Frauenkirche. Kanzelaltar von Johann Heinrich Böhme d. J., 1688, gilt als einer der frühesten und wertvollsten in Sachsen. (Entnommen Wikipedia)
Typisch für die Region ist auch hier eine riesige Pyramide aufgestellt.
Für den Rückweg nehmen wir den Abzweig zur Talsperre. Auf der Straße zur Talsperre ist es stellenweise um 14:30 Uhr schon spiegelglatt. Es ist ein sehr schöner Weg.
An der Talsperre sind alte Grenzsteine ausgestellt
An der Talsperre angelangt führt der Weg uns über die Staumauer. Ist immer wieder ein mulmiges Gefühl. Was, wenn sie jetzt bricht????
die Staumauer
und der Stausee
Weiter geht es ein Stück entlang der Talsperre und dann weiter durch das schöne Landschaftsschutzgebiet. Die Wege sind teils vereist, aber am Rande kann man immer noch gut gehen. Wilko hat Spaß ohne Ende.
ausgelassen...
...tobt Wilko herum
wir sind 910 m hoch
Ihr wollt doch wohl nicht schon nach Hause?
Am Ende der Wanderung erreichen wir wieder Weitersglashütte. Auch hier ist die Straße inzwischen spiegelglatt. Zum Glück sind wir nach ca. 300 m am Wohnmobil.
Jetzt wird gemütlich, bei sächsischer Eierschecke, Kaffee und Tee getrunken.
08. Dezember 2009 Zittau Dreiländereck (Deutschland - Polen- Tschechien)
Morgens werden wir vom Regen geweckt. Der Frost hat sich verzogen. Wir packen zusammen und fahren. Heute soll es nach Zittau gehen. Wir haben die große Hoffnung dass der Regen nachlässt, doch diese Hoffnung erfüllt sich nicht. Gegen 14 Uhr erreichen wir Zittau. Zittau wirkt im Regen richtig düster. Schade. Wir steuern den Wohnmobilstellplatz an der Brückenstraße an. Es ist ein großer, teils betonierter, teils mit Schotterrasen bedeckter Platz.
Hinweistafel
Platzordnung
Der Stellplatz ist komplett eingezäunt.
In Blockhütten sollen WC`s sein. Sie sind aber abgeschlossen.
Die Ver- und Entsorgung ist durch eine ST-SAN Station gewährleistet.
Es gibt auch eine Grillstelle.
Eisenbahnviadukt
Von der Straße abgewandt schaut man auf ein altes Eisenbahnviadukt. Hier fahren vorsintflutliche Züge zwischen Polen und Tschechien. Über die Straße hinweg schaut man auf einen Kaufland Einkaufspark. Da das Wetter weiterhin nur nasses von oben bringt schauen wir uns Zittau nicht näher an.
09. Dezember 2009 Leipe Spreewald
Nach dem Frühstück fahren wir zuerst nach Polen rüber. Hier tanken wir für 94 Cent/l und kaufen Zigaretten für Jaqueline. Die Stange West kostet hier 21,20 Euro. Keine Ahnung was sie in Deutschland kostet, soll aber preiswert sein.
Danach geht es weiter Richtung Spreewald. Wir fahren immer entlang der polnischen Grenze. Durch Görlitz hindurch und weiter auf der B 115 durch Niesky und später durch die Muskauer Heide. In Bad Muskau gibt es auch einen Stellplatz. Da er an der Strecke liegt, schauen wir ihn uns kurz an. Es sind parzellierte Plätze auf Rasengitter am Ende eines PKW Parkplatzes. Weiter geht es über Döbern bis zur A 15. Nach 30 km Autobahn verlassen wir diese wieder an der AS Vetschau. Jetzt geht es direkt in den Spreewald. Zum Glück ist um diese Jahreszeit nicht viel Betrieb hier. Die Straßen sind sehr schmal. Es gibt zwar immer wieder Ausweichstellen aber im Sommer stellen wir uns das mit einem Wohmo schon stressig vor. Das ganze Gebiet ist von Wasser durchzogen (von was auch sonst). Es hat seinen Reiz, auch um diese Jahreszeit. Ich stelle fest, ohne Navi ist man hier ziemlich aufgeschmissen. Die Beschilderung nach Leipe, unserem heutigen Ziel, finden wir erst nach vielen, vielen links und rechts Abbiegungen. In Leipe selber liegt der Wohnmobilstellplatz auf dem Spreewaldhof, dem letzten Anwesen im Ort.
Der Spreewaldhof
Die Stellplätze
Die Stellplätze sind dem Hof vorgelagert und liegen dicht bei dicht. Für uns jetzt im Dezember kein Problem, wir sind die einzigen hier. Im Sommer aber stellen wir uns das hier recht eng vor. Eine Markise könnte man dann nicht ausfahren. Seine Campingmöbel kann man im Sommer auf die Wiese am Wasser stellen. Aber wahrscheinlich wird man dann von Kanuten und Radfahrern umringt.
Der Spreewaldhof liegt direkt an der Hauptspree
Auf dieser Wiese könnte man seine Campingmöbel aufstellen
Dem Spreewaldhof ist das Fischerstübchen angegliedert. Leider konnten wir hier keinen Fisch kosten. Im Winter ist nur am Wochenende geöffnet, im Sommer täglich.
Das Restaurant Fischerstübchen
Zumindest bekommen wir einen Schlüssel für die Sanitäranlagen.
Die Sanitärräume
Mit Wilko machen wir noch einen ausgedehnten Spaziergang. Dabei saut er sich so richtig ein.
Erst lassen sie mich hier laufen und jetzt meckern meine Leute dass ich so dreckig bin
Die Waldwege sind nass und modrig. Wir laufen aber auch noch ein Stück durch das Dorf. Hier gibt es wirklich fast in jedem Haus Gastronomie. Natürlich jetzt alles geschlossen. Was für uns ganz ungewöhnlich ist, es gibt im Dorf Informationstafeln. Daran hängen die Dorfbewohner ihre Mitteilungen an die Dorfgemeinschaft. Einladungen, Danksagungen zu Familienereignissen, Todesanzeigen. Bei uns wird so was in der Lokalzeitung veröffentlicht.
Familienanzeigen an der Infotafel
Zurück am Stellplatz muss Wilko sich erst mal einer größeren Wäsche unterziehen.
Wäre heute das Gas ausgegangen hätten wir hier Nachschub bekommen. Es gibt eine Dusche und je zwei Toiletten für Damen und Herren.Auf dem Hof leben zwei Hunde und zwei Katzen die sich untereinander sehr gut verstehen
Die beiden Hofhunde laufen frei und verbellen bei jeder Begegnung unseren Wilko. Den stört das Gemeckere aber nicht. Bei Menschen bleiben sie meistens ruhig aber andere Hunde machen sie sehr nervös. Früh morgens wecken sie uns wieder mit ihrem Gebelle.
10. Dezember 2009 Werneuchen / Tiefensee
Der Morgen beginnt richtig schön. Wir stehen mit dem großen Fenster Richtung Osten und es scheint ein richtig schöner Tag zu werden. Die Sonne kommt langsam hoch und der Himmel ist fast frei von Wolken. Beim Bezahlen schwärmt die Wirtin von meinem Schwibbogen. Sie findet das so gemütlich. Sie erzählt mir noch, dass sie früher auch mit einem Wohnmobil gefahren sind. Jetzt aber, nachdem ihrem Mann ein Bein amputiert werden musste, mit dem Wohnwagen verreisen.
Zurück geht es wieder über die schmalen Straßen im Spreewaldgebiet. Dann wieder auf die A 15. Wir sind gerade kurz vor dem Schönfelder Kreuz auf der A 13 da hören wir im Verkehrsfunk dass die A 15 bei Vetschau wegen einem LKW Unfall voll gesperrt werden musste. Da haben wir aber Glück gehabt.
Nach (empfundener) kurzer Zeit (ich habe gestrickt) verlassen wir die A 10 bei Berlin-Hohenschönhausen Richtung Bad Freienwalde. Gerade wird im Verkehrsfunk auf einen Blitzer auf der B 158 Richtung Bad Freienwalde hingewiesen. Und schwupps, sehen wir ihn auch schon. Das Blitzgerät ist in einem Gehäuse untergebracht das man mit einem Mülleimer verwechseln könnte. Uns blitzt er nicht. Zwei Wagen voraus fährt ein Opel der scheinbar den Standort kennt….
In Werneuchen/Tiefensee steht außer uns kein anderes Wohnmobil. Ein Wohnwagen mit Tageszulassung Juni 2009 steht noch hier.
Platz "satt"
Wir bauen in Ruhe auf und wollen uns dann anmelden. Die Rezeption hat von 12 bis 15 Uhr geschlossen.
Die Anmeldung
Doch das Lokal am Platz hat geöffnet.
Die Waldschänke
Wir essen hier und spielen anschließend noch auf dem Stellplatz mit Wilko.
Das macht Spaß
Manni wirft das Spielzeug....
...und Wilko kommt ohne wieder
Wieder im Wohnmobil fängt es leider wieder an zu regnen. Um 15 Uhr macht zwar die Anmeldung wieder auf, ich will da aber jetzt nicht hin. Wir machen einen gemütlichen Tee/Kaffee Nachmittag und dann muss ich doch zur Anmeldung. Es hört leider nicht auf zu regnen. Die Rezeption ist nicht besetzt. Das ist aber kein Problem. Am Briefkasten befindet sich eine Rufanlage und nach kurzer Zeit kommt ein netter junger Mann. Es gibt einen Schlüssel für die Sanitäranlagen.
Das Sanitärgebäude
Ich zahle 12 Euro. Da ist Strom und Wasser enthalten. Allerdings ist das Wasser auf dem Stellplatz wegen Frostgefahr abgesperrt. Aber wir können, wenn nötig, Wasser mit Kanistern mit einem Handwagen am Sanitärgebäude holen. Zum Duschen gibt es Wertmarken zu 50 Cent.
Von einem früheren Besuch hier wissen wir, dass man hier toll, um drei Seen, wandern kann.
11. Dezember 2009 Altwarp
Zeitig fahren wir heute weiter. Ziel ist Altwarp am Stettiner Haff. Auf der Anfahrt kommen wir auch durch Bellin. Dort ist auch ein Wohnmobilstellplatz ausgewiesen. Wir schauen ihn uns an. Er ist jetzt um die Jahreszeit geschlossen.
In Altwarp haben wir zwei Möglichkeiten das Wohmo abzustellen. Entweder direkt an der Hafeneinfahrt oder etwas vor dem Hafen, aber auch mit Blick auf das Stettiner Haff. Wir entscheiden uns für die zweite Möglichkeit.
Stellplätze direkt an der Hafeneinfahrt
unser Standplatz mit Blick auf das Stettiner Haff
Die Stellplätze sind großzügig angelegt
Hier steht noch ein weiteres Wohnmobil. Die Stromsäulen sind frei zugänglich und das Wasser ist auch noch nicht abgestellt.
Stromsäule und Wasseranschluss
So tanken wir erst mal wieder Wasser auf. Dann machen wir uns auf den Weg zum Hafenmeister. Hier soll die Anmeldung erfolgen. Das Büro ist aber erst ab 15 Uhr wieder besetzt.
Hier ist das Büro des Hafenmeisters untergebracht
Am Hafen sind Fischerboote angekommen. Sie werden entladen und ein Kühltransporter steht schon bereit sie zur Weiterverarbeitung zu transportieren.
Die Fischerboote sind entladen
Ein Teil wird in Kisten gepackt und auf Rollen ins Dorf geschoben.
Das ganze Hafenbecken ist voll mit Möwen.
Möwen im Hafenbecken
Wir machen uns ebenfalls auf den Weg ins Dorf. Wir finden hier Gregors Fischstübchen.
Hier kehren wir ein und bestellen zwei Fischgerichte. Der Wirt kocht selber und als er uns den Fisch serviert sagt er, der ist ganz frisch von heute. Das war dann wohl der Fisch der eben vom Fischkutter gebracht wurde.
...hmmm, lecker
Frischer geht es ja nun wirklich nicht. Das schmeckt man aber auch, super lecker.
Nach dem Essen erkunden wir noch das Dorf. Es gibt sehr unterschiedliche Häuser. Zerfallene, aber auch sehr schöne, neue, und liebevoll renovierte Häuser.
sehr schön restauriert
hier hat wohl keine.....
...Sanierung stattgefunden
Es geht auch ganz neu
Im Dorf gibt es einen kleinen Einkaufsmarkt mit einem sehr breiten Sortiment. Hier können wir sogar unsere Gasflasche tauschen.
Der Einkaufsmarkt
Ein Dorfbewohner zeigt uns wie wir an das Haff kommen. Wir dachten das sei Privatgrund, er erklärt uns aber, dass jeder diesen Weg nutzen darf.
entlang des Stattiner Haffs
der Strand
Es ist ein sehr schöner Weg und Wilko kann hier noch etwas toben.
Gegen 15 Uhr sind wir wieder am Büro des Hafenmeisters. Hier zahlen wir unsere Standgebühr (13 Euro, inkl. Hund, Wasser, Strom und Duschen). Für die Sanitärcontainer bekommen wir einen Schlüssel.
Blick nach Neuwarp / Polen
Mit diesem Schiff kann man mehrmals täglich stündlich in 20 Minuten für 2 Euro je Fahrt nach Neuwarp übersetzen.
Abends fängt es leider wieder an zu regnen.
12. Dezember 2009 Niendorf Insel Poel
Samstagmorgen brechen wir früh auf. Gestern war das Wasser des Stettiner Haffs mit dem Himmel verschmolzen. Heute Morgen können wir nach Usedom und Wollin gucken. Wir wollen uns das Dorf Schwichtenberg anschauen. Hier sind wir nach der Wende schon einmal gewesen. Sascha wollte so gerne ein Bild von dem Ortsschild haben. Also machen wir in Schwichtenberg eine Fotosession.
Die Kirche in Schwichtenberg
Danach geht es über Anklam zur A 20. Bei Wismar verlassen wir die Autobahn und fahren zur Insel Poel nach Niendorf. Hier gibt es einen Wohnmobilstellplatz an der Gaststätte Forellenhof.
Der Forellenhof
Der Untergrund besteht aus Betonplatten. Wir zahlen 12 Euro und haben dafür Strom und Duschen.
unser Standplatz
Blick in die Wismarer Bucht
Nach einem Fischgericht im Lokal nutzen wir eine schauerfreie Zeit und gehen zu Fuß bis Kirchdorf.
Der Hafen von Kirchberg
Blick "vom anderen Ufer" auf unseren Stellplatz
Da es aber schon 15:30 Uhr ist gehen wir nur bis zum Hafen und dann gleich wieder zurück. Bald ist es wieder dunkel. Wilko genießt es, dass er hier mal wieder frei laufen kann. Er springt über eine Wiese wie ein junges Fohlen.
ländliche Idylle
Zurück am Wohmo machen wir es uns gemütlich. Beim Laptop einschalten stelle ich fest dass wir hier wieder UMTS Verbindung haben. Also verbringe ich erst mal ein paar Stunden damit unsere Homepage zu aktualisieren.
13. – 14. Dezember 2009 Pelzerhaken
Morgens sieht es gut auf. Es hat gefroren und stellenweise ist es glatt. Aber die Sonne kommt raus. Wir brechen auf nach Pelzerhaken. Kurz vor Lübeck zieht der Himmels sich zu. Es fängt leicht an zu schneien. Doch hinter Lübeck reißt die Wolkendecke wieder auf und die Sonne kommt wieder zum Vorschein.In Pelzerhaken stehen tatsächlich mal drei andere Wohnmobile. Wir machen einen ersten Erkundungsgang am Strand entlang.
Ein einsamer Strandläufer
Unser Standplatz
Ver- und Entsorgung
Im Ort finden wir ein gemütliches Fischlokal. Zurück am Platz schauen wir uns die Sanitäranlagen an. Alles neu und sehr sauber.
Die Sanitärgebäude
Zugang mit dem Parkticket
Mit dem Parkticket hat man auch Zugang zu den Sanitärgebäuden. Hier wasche ich das erste Mal auf unserer Reise.
Waschmaschine und Trockner
So nach und nach fahren die anderen Wohnmobile ab. Das Parkticket gilt jeweils bis 18 Uhr am Folgetag. Wir stehen wieder alleine.
Am nächsten Morgen machen wir schön langsam. Manni macht Wagenpflege (Ölstand prüfen, Wasser prüfen etc). Gegen 11 Uhr brechen wir zu einem langen Spaziergang am Strand auf. Wilko gefällt es super. Er buddelt im Sand, läuft den Möwen hinterher, findet Spielpartner und genießt es so herumzutollen.
Wolkenspiel
Man sieht regelrecht die Sonnenstrahlen aus den Wolken fallen...
Winterstrand
Herrchen, warum schmeißt Du die Steine immer ins Wasser? Ich will da nicht rein....
So ist es schön. Die Steine am Strand lang werfen, das ist `ne Gaudi...
Und endlich einen Spielpartner gefunden....
Noch ein Küsschen und weiter geht es
15. Dezember 2009 Heiligenhafen
Heute geht es weiter nach Heiligenhafen. Hier stehen tatsächlich mal mehrere Wohnmobile.
Wohnmobilstellplatz Heiligenhafen
Die Entsorgung ist großzügig angelegt.
Ver- und Entsorgung
Der Stellplatz selber ist riesig. Wir parken noch einmal um weil wir keinen Fernsehempfang haben. Zwei Bäume waren im Weg. Heiligenhafen selber gefällt uns recht gut. Der Strand ist sehr schön.
Der Strand
Wir laufen am Binnensee entlang in die Stadt.
Am Binnensee
Jetzt im Dezember sind die Anleger alle leer
Hier gibt es einen schönen Geschäfte Mix. Teilweise recht hübsche Häuser. Das Rathaus, die Kirche und das Heimatmuseum sind dabei besonders zu erwähnen.
Klein aber fein
Das Rathaus
Haus am Markt
Blick vom Markt zur Kirche
Das Heimatmuseum
Blick vom Heimatmuseum zur Kirche
Der Hafen
Fangfrischer Fisch. Nach dem Löschen stehen schon die Kühllaster zum Weitertransport bereit.
Und das Wetter meint es heute auch besonders gut mit uns.
16. Dezember 2009 Nordstrand
Heute fahren wir nach Nordstrand. Das Wetter ist trocken und kalt. Wir steuern den Stellplatz Womoland Nordstrand an.
Ein Wohnmobil ist da. Da Mittagszeit ist werden wir uns um 13 Uhr anmelden. Wir suchen uns einen Stellplatz und parken rückwärts ein. Manni schaut sich schon mal alles an und bezahlt auch direkt.
Unser Standplatz. Noch ist alles grün
Nach einem schnellen Büchsengericht machen wir uns auf den Weg zu einem ausgedehnten Spaziergang mit Wilko. Unterwegs fängt es langsam an zu schneien. Wir wollen unbedingt an den Deich. Einmal rüberschauen.
Was ist hinter dem Deich?
Doch welche Enttäuschung. Dahinter ist weder Watt noch Wasser sondern Land.
Och, nur Land....
Also gehen wir wieder zurück. Es schneit jetzt kräftiger und der Wind peitscht den Schnee wie kleine Messerchen in das Gesicht. Wir machen es uns im Wohnmobil gemütlich.
Lt. Platzbetreiber bleibt der Schnee nicht liegen
Abends gehe ich mit Wilko die letzte Runde. Der Schnee liegt mittlerweile ca. 10 cm hoch. Ob wir hier Morgen noch wegkommen? Wir wollten eigentlich Morgen nach Husum fahren.
17. und 18. Dezember 2009 Bremen
Morgens ist es unwirklich still draußen. Der Schnee liegt jetzt ca. 30 Zentimeter hoch.
...am anderen Morgen
ca. 30 cm die nicht liegen bleiben....
Manni will aber in jedem Fall weiter fahren. Ich mache den Vorschlag dann direkt einen größeren Sprung zu machen und Husum auszulassen.
Für heute sind nämlich weitere ergiebige Schneefälle angekündigt. So machen wir uns nach dem Frühstück und Duschen auf den Weg nach Bremen. Wir haben bis kurz vor Heide geschlossene Schneedecke auf der Fahrbahn.
Wir verlassen Nordstrand
geschlossene Schneedecke auf der Fahrbahn
durch Husum
Ortsausgang Husum
Bei Niebüll hat es einen Laster in den Graben geweht.
Die Eider
Diese Jungs hatten schwer zu tun
Ab Autobahn As Heide Süd ist die Fahrbahn komplett schneefrei.
Später ist es trocken und die Sonne kommt sogar raus. Von Schnee weit und breit keine Spur mehr.
Unterwegs sorgt Manni wieder für klare Sicht
Auf der A1 hinter Hamburg gibt es wegen der Bauarbeiten zum 6streifigen Ausbau immer wieder Staus. Den Platz in Bremen am Kuhhirten darf man trotz Umweltzone auch ohne Plakette anfahren.
Kuhstall, Anmeldung und Sanitärgebäude mit Versorgung am Kuhhirten
Aufgrund der vielen Bäume nutzen wir das vom Platzwart angebotene TV
Abends machen wir noch einen Rundgang über den wunderschönen historischen Weihnachtsmarkt an der Schlachte.
Gegen Morgen fängt es auch in Bremen leicht zu schneien an. Doch es ist nicht viel. Nach dem Frühstück schreiben wir unsere Weihnachtspost und machen uns dann auf den Weg in die Stadt. Wir besuchen den Weihnachtsmarkt am Markt, gucken uns das Rathaus an, die Bremer Stadtmusikanten, die Schnoor und die Böttcherstraße.
Blick über die Weser auf Bremen
Weihnachtsmarkt am Rathaus
Das Bremer Rathaus
Die Bremer Stadtmusikanten
Stolze Reiter neben dem Rathaus
Hier ist das Kind wohl schon vor Weihnachten geboren....
Hier fängt das Viertel Schnoor an
Der "Fipps" im Schnoor
In diesen engen Gassen ist es sehr heimelich
Die Stadtmusikanten im Schnoor
Ihm gefällt wohl unser Wilko
Letzter Blick zurück ins Schnoor
Eingang zur Böttcherstraße
In der Böttcherstraße
Partikulierer auf der Weser
Hinten sieht man die Leuchtmasten vom Weserstadion
Und wir geben im Postamt unsere Weihnachtspost ab. Wilko freut sich über den langen Fußmarsch entlang der Weser.





















































































































































































































