Nach der Tour ist bekanntich vor der Tour. So haben wir jetzt nach der Skandinavientour die Gasprüfung machen lassen. Dabei war alles oK.
Da unsere Vorderreifen einseitig abgefahren sind haben wir zwei neue Reifen bestellt, die Spurstangen gangbar machen und die Spur neu einstellen lassen.
So kamen inklusive Gasprüfung wieder 375,- Euro Unkosten zusammen.
Am 01.07.2009 fährt Manni zum TÜV. Wir hoffen dass der Wagen so gut wie im letzten Jahr ganz ohne Mängel den neuen TÜV-Stempel bekommt.
01.07.2009
Heute war TÜV angesagt. Unser Duc ist rüber. Auch den AU-Test hat er bestanden. Lediglich die Handbremse muss noch mal nachgestellt werden, liegt aber innerhalb der gesetzlichen Norm. So haben wir auf Anhieb die Plaketten bekommen. Was uns allerdings verwundert hat ist, dass AU jetzt auch nur noch für ein Jahr gilt.
Kosten: TÜV 70,50 Euro, AU 59,00 Euro.
09.08.2009
Nach der Hundeschule gegen 15 Uhr sind wir zur ersten Tour mit Wilko gestartet. Unser Ziel: Gillenfeld in der Eifel.
25 km vor dem Ziel hat Wilko erst mal in das Wohmo gekotzt. Die Serpentinenstrecke durch die Eifel hat er wohl nach den vielen Belohnungsleckerlies in der Hundeschule nicht vertragen. Zum Glück hatten wir schon vor seiner Abholung in Mecklenburg Vorpommern Teppichreste gekauft und das Wohmo damit ausgelegt. So sind unsere Original Teppiche verschont geblieben.
Am Platz in Gillenfeld hat der kleine Hund sich sehr gut benommen. Er wurde ja nun zum ersten Mal angeleint gehalten. Das hat er aber nach einigem Gezerre an der Leine akzeptiert.
So haben wir Stühle und Tisch rausgeholt und das Grillen vorbereitet.
Und plötzlich ein „Hallo Hilde“ von hinten. Ich drehe mich um und da steht Barbara vor mir, die erste Alleinfahrerin, die wir in unserem Wohnmobilleben 2007 im Herbst hier in Gillenfeld kennen gelernt haben. Die Welt ist doch manchmal sehr klein. Sie gibt uns noch den Tipp den Stellplatz in Veldenz anzufahren.
Der Platz selber hat nicht mehr den Reiz von damals. Er wirkt etwas herunter gekommen. Die Mülltonne ist voll. Die Kassiererin hängt jedoch zusätzliche Beutel an.
Die Entsorgungsstation ist lt. einem Hinweis aus einem Wohnmobilforum schon länger defekt und auch heute ist der Bodeneinlass mit einem großen Stein verschlossen und defekt. Die Sani Station hat aber funktioniert. Schade allerdings dass das Unkraut nicht niedriger gehalten wird.
Der Blick über das Trockenmaar ist aber immer noch schön.
Wilkos erste richtige Wohmotour.
10.08.2009
Heute wollen wir an die Mosel. Dazu haben wir uns den Stellplatz in Kesten ausgesucht. Wir wissen, dass an diesem Wochenende hier Straßenfest ist. Da wir erst Sonntag am späten Vormittag ankommen bekommen wir sogar noch einen Platz in der ersten Reihe an der Mosel obwohl der Platz insgesamt sehr voll ist.
Platz in der ersten Reihe, Wilko ist noch etwas skeptisch
Es wird ein schöner Sonntag. Mittags essen wir am Stand unseres Winzers. Hier lernen wir ein Paar mit einem Mischlingswelpen kennen. Eine kleine Paula. Die Hündin ist so alt wie Wilko und hat fast, einschließlich des weißen Fleckes, die gleichen Zeichnungen wie Wilko. Nur ist sie viel zarter. Die beiden würden gerne spielen aber unter den Tischen geht das natürlich nicht. Wir verabreden uns für 2 Stunden später am Moselufer zum Spiel für die Hunde. Ins Gespräch gekommen besorgen wir für die Beiden auch noch 2 Weinflaschen bei unserem Winzer. Der Preis ist natürlich ein anderer als auf dem Straßenfest.
Es ist sehr warm, das Pärchen mit seinem Welpen kommt aber trotzdem. Die Hunde spielen, wegen der Hitze allerdings nicht so ausgelassen. Es kommen auch noch zwei ältere Hunde dazu. Wilko bekomme ich mehrmals aus dem Spiel heraus heran gerufen. Das macht stolz. Die Erziehung zeigt Früchte. Was mich allerdings erschreckt, die Beiden müssen mit ihrem Welpen noch bis Klausen, ca. 7 km weit. Und die kleine Hündin wirkte jetzt schon erschöpft. Ich hoffe, das ist gut gegangen.
Wir lassen es uns noch gut gehen.
11.08.2009
Nach dem Frühstück geht es weiter. Wir schauen uns zuerst den Platz in Veldenz an. Er liegt direkt an der Straße.
Der Stellplatz in Veldenz
Viele Infos
Die Ver- u Entsorgung ist gut anfahrbar.
Man ist hier natürlich 5 km von der Mosel weg, kann scheinbar aber gut wandern.
Anschließend fahren wir Wintrich an. Hier bleiben wir auch noch am nächsten Tag.
Dann geht es erst mal wieder nach Hause.
15.08.2009 Fahrt nach Aufsess
Da es mit Wilko so super geklappt hat fahren wir gleich am nächsten Samstag nach der Hundeschule erneut los.
Hundeschule
Start an der Hundeschule
Das Ziel diesmal Franken, und hier die Brauerei Reichold in Aufsess Hochstahl. Bei der Anfahrt über die A3 bei Frankfurt fliegen die Flugzeuge direkt über unseren Köpfen hinweg.
Hoffentlich landen die nicht.....
...hier auf der A3Eigentlich wollten wir zwischendurch übernachten aber Manni treibt es voran. So kommen wir mit dem letzten Tageslicht gegen 20:40 Uhr an. Die Einfahrt zum Stellplatz verpassen wir zuerst. Wir sehen die Brauerei und besetzte Tische links und rechts. Da kann man doch nicht durch. Alle Gäste winken freundlich.... Nach kurzer Weiterfahrt sehen wir links die Wohmos stehen. Aber wir kommen nicht ran. Also drehen und zurück.
Und, da stehen die Gäste schon am Weg und winken uns durch sie hindurch. Das war wirklich die Zufahrt.
nach links weg ist wirklich die ZufahrtDie Stellplätze liegen sehr schön.
Sitzplatz bei den Stellplätzen
...wir haben eingeparkt
Blick vom Stellplatz über die Felder
Blick von der Brauerei zum Stellplatz
Die Ver- und Entsorgung
Teils parzelliert, teils auf einer großen Wiese.
Die Brauerei
Wir bekommen trotz der späten Zeit ausnahmsweise sogar noch etwas zu Essen. Super. Und das Bier erst, echt lecker.
16.08.2009 Aufsess
...spricht für sich selbst
viele Info`s
Der "Junior" früh morgens auf Platzrundfahrt
Am Sonntag machen wir mit Wilko die erste Wanderung. Wir wollen den Brauereienweg nur bis zur nächsten Brauerei wandern. Es ist ein sehr schöner Tag mit viel Wärme.
1. Rast auf der Wanderung, Wilko hat Durst...
Leider in die falsche Richtung gelaufen.
selbst das Trinken strengt an
So wurde es doch eine Wanderung hin und zurück von ca. 10 km. Wilko hat unterwegs immer Schatten gesucht. Der größte Teil des Weges ging zwar durch den Wald aber es waren auch immer sonnige Abschnitte dabei. Er ist dann teilweise parallel durch die Maisfelder gelaufen, das war schattiger. In der nächsten Brauerei haben wir uns dann verdient mit Essen und Trinken gestärkt. Wir sind hier auch länger geblieben um Wilko für die Rücktour die nötige Pause zu geben.
Der Weg zurück war sehr anstrengend.
Unterwegs lernt Wilko aus Bächen zu trinken
...auch Manni schwitzt
Die Nachmittagshitze war doch sehr groß. Am Stellplatz zurück waren wir erst mal alle platt und haben erst mal pausiert.
Abends haben wir uns dann noch einmal in der Brauerei gestärkt.
relaxen nach der Wanderung
17.08.2009 Escherndorf
Montag Morgen sind wir los. Erst mal am Stellplatz entsorgen und dann die Überraschung. Es kommt der Müllwagen. Erst kippt er sich die graue Tonne rein, stellt sie wieder ab und dann kommen alle Mitarbeiter der Brauerei und schmeißen allen Müll, auch aus den anderen zu trennenden Tonnen in den Container. Und schwupp, der Container wird wieder entleert. Warum trennen wir Deppen?????
Wir fahren weiter nach Escherndorf in Franken. Dazu müssen wir mit der Fähre auf die Maininsel.
die Mainfähre
Der Platz liegt genau in der Mainschleife vor einem Campingplatz.
Ver- und Entsorgung
Blick in die Weinberge
Wilko weiss schon wo es Schatten gibt...
auch der Ort will erkundet werden
Vor der Fähre gibt es auch noch einen Stellplatz.
Der ist sehr gut besucht. Hat allerdings keine Ver- und Entsorgung. Da dort aber Wohmos mit aufgebautem Omnistorvorzelt stehen können wir kaum glauben dass diese Leute bis zur Kläranlage zum entsorgen fahren ?!?
18.08.2009
Auch am nächsten Tag bleiben wir noch. Wir setzen mit der Fähre über und erkunden auch den Ort an der anderen Mainseite.
Es gibt schöne Details zu entdecken
auch eine Werbemöglichkeit
Wir finden ein Lokal mit viel Flair
...das hat was
...und das auch
Auf dem Rückweg in Escherndorf kaufen wir noch etwas Wein im Weingut Voll.
Hier nehmen die Winzer teilweise die Vornahmen ihrer Kinder oder Enkel für den Wein, auch keine schlechte Idee.
Kurzfristig entscheiden wir uns nach St. Goar weiter zu fahren. Gegen Mittag kommen wir dort an und bekommen auch hier noch einen Platz in der ersten Reihe.
direkt am Rhein
die Schiffssignalanlage an der Loreley
Blick über den Stellplatz entlang vom Rhein
Das Wetter ist weiterhin super. Was auffällt, der Schiffsverkehr hat nachgelassen. Das scheint eine Folge der Wirtschaftskrise zu sein.
Wilko erobert die Mauer zur Promenade und fühlt sich wohl.
Blick vom Stellplatz bei Nacht
Am 19.08. fahren wir nach Hause.
21.08.2009 Brüggen
Unsere nächste Tour führt uns als Niederrheiner sehr weit weg.... Wir fahren nach Brüggen ins Heidecamp, ca. 17 km von uns entfernt.
Die Platzeinfahrt
Unser Standplatz
Wir sind hier mit Jutta, Herbert, Anja, Peter, Lieske, Petje und Elliot verabredet. Wir sind schon Mittags da. Manni muss an diesem Wochenende Koffer fahren. So nimmt er seinen Dienstwagen mit, ich fahre den Duc. Am Heidecamp angekommen wird der Dienstwagen geparkt und Manni fährt mit dem Duc nach Swalmen (Holland, ca. 5 km weit) tanken. Er bringt noch frischen Käse und Tomaten mit. Ich sollte in der Zwischenzeit die Anmeldung erledigen. Das ging aber nicht, Mittagspause. So habe ich mit Wilko vor der Rezeption gewartet. Manni ist schneller zurück als gedacht. Ein Camper gibt uns den Tipp zum Müllplatz zu gehen. Hier wird der Müll täglich von 13:30 Uhr bis 14 Uhr angenommen. Dort würden wir die Platzbetreiber finden. Und so ist es auch. Der nette Herr zeigt uns wo wir stehen können. Wir suchen zwei Plätze aus auf denen wir mit drei Wohmos stehen können. Je eins links und rechts und das dritte quer. So haben wir eine schöne Wagenburg und können auch die Markisen so ausfahren dass alle, im Falle eines Falles, trocken sitzen können.
Gegen 15:30 Uhr trudeln Jutta und Herbert ein.
Wir telefonieren noch mit Peter. Er schätzt, dass er gegen 18 Uhr da sein kann.
Den Nachmittag machen wir es uns gemütlich. Unsere Ostfriesen sind auch pünktlich in der Anfahrt. Doch dann kommen sie nicht. Ich fahre mit dem Fahrrad bis zur Bundesstraße vor und lotse sie dann zum Platz.
Nach einer "Stadtrundfahrt" durch Brüggen angekommen...
Sie haben sich derweil schon mal Brüggen vom Auto aus angeschaut.
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Lieske hat das "Dickschiff" schon sehr gut im Griff
Auch Petje und Anja "kommen an"...Die Kinder sind erstaunt wie groß unser „Welpe“ schon ist.
Wilko ist der heimliche Star
Mit vereinten Kräften wird "aufgebaut"
und Elliot begutachtet das Tun
Wir grillen gemütlich, die Kinder spielen und Elliot und Wilko verstehen sich auch super.
Elliot der Stärkere?
22.08.2009 Brüggen
Manni muss fahren. So frühstücken wir anderen ausgiebig und warten bis er zurück ist. Er bleibt bei Wilko. Dann starten wir zu einer Fahrradtour. Es geht durch das ehemalige Depot. Das ehemalige Munitionsdepot der britischen Rheinarmee ist wegen seiner seltenen Tiere und Pflanzen in der Heidelandschaft seit 1995 Naturschutzgebiet. Ein Leitsystem an den sechs Zugängen führt Wanderer, Radfahrer und Inlineskater. Tafeln der NRW-Stiftung informieren über markierte Wege, Aussichts- und Rastplätze. An einem dieser Aussichtspunkte kann man noch sehr gut erkennen wie das Gebiet abgebaggert wurde um Schutzwälle um die einzelnen Munitionsdepots aufzuschütten.
Weiter geht es durch den Schwalmbruch, durch das Feriendorf Venekotensee über Overhetfeld weiter zur Elmpter Kapelle.
Rast in der Nähe der Elmpter Kapelle
Von hier aus fahren wir durch die renaturierten Schwalmauen, an einem See mit Bisamratten vorbei, bis nach Brüggen.
Bisamratten in den
Schwalmauen
Hier schauen wir uns noch die Reste der Brüggener Burg an und dann geht es (geschoben) durch die Fußgängerzone zur Eisdiele. Endlich werden die Kinder für ihre Mühen belohnt. Bis zum Heidecamp ist es jetzt nicht mehr weit. Der Abend wird mit einem gemütlichen Grillen abgeschlossen.
23.08.2009 Brüggen
Der Sonntag ist zwar Aufbruchtag aber wir genießen alle den Morgen noch zusammen. Das Frühstück zieht sich gemütlich hin.
In gemütlicher...
...Frühstücksrunde...
...lässt es sich...
...herrlich faulenzen.
Die beiden Hunde spielen super zusammen, wobei wir Elliot vor den stürmischen Spielattacken von Wilko schützen müssen. Dann wird uns bewusst dass wir bis 12 Uhr vom Platz sein müssen. Also packen wir doch alles zusammen und machen uns startklar. Kurz vor zwölf sind alle vom Platz. Es war ein sehr schönes Wochenende.
Zu Hause angekommen wird in Windeseile das Wohmo ausgeräumt und geputzt. Jetzt können Sascha und Jaqueline ihre Sachen einräumen. Wir bringen die Beiden morgen früh nach Zoutelande zum Camping De Visser. Dort wollen sie mit Fina eine Woche Urlaub machen.
24.08.2009 Zoutelande Hinfahrt
Um 7 Uhr sind wir startklar. Ab geht es auf die Autobahn Richtung Holland. Um Eindhoven ist viel Verkehr doch hat zum Glück nur die Gegenseite Stau. Unterwegs in Holland überholen uns Jaqueline und Sascha mit ihrem Audi. Gegen 11:30 Uhr sind wir vor Ort.
Der Campingplatz liegt ganz schön außerhalb von Zoutelande und auch bis zum Strand ist es ganz schön weit. Zum Glück haben die Beiden Fahrräder mit. Sie fahren erst noch einkaufen während wir das Wohmo wohnbereit machen.
Die Hunde suchen erst einmal Schatten....
...bevor sie spielen
Sascha und Jaqueline fahren einkaufen
...zurück vom Einkauf blicken beide Hunde voller Erwartung
Auch am Platz gibt es ein kleines Warenangebot
Bezahlt wird auf Vertrauensbasis, "Geld in Potje (Dose)"
Typisch holländische Windmühle
Tanker vor dem Strand
Blick über die Nordsee
...wenn wir jetzt los laufen dürften
Strandleben
Nachdem wir noch zusammen essen waren wünschen wir den beiden einen schönen Urlaub und machen uns mit dem Audi auf den Heimweg.
Wilko empfindet die Entfernung von der Ladefläche bis zu uns zu groß.
Es dauert nicht lange und er ist seitlich durch das Absperrnetz auf den
Rücksitz geklettert. Hier legt er sich hin und bleibt bis zu Hause ruhig liegen.
28.08. - 30.08.2009 Kesten / Mosel (ohne Wohmo)
Am Freitag dem 28.08. sind wir nachmittags mit dem PKW Richtung Mosel aufgebrochen. Wir wollten ursprünglich nur mit einem Auto fahren. Und zwar mit Martin und Utes neuem Hundai. Doch der Kofferraum war dann doch für unser aller Gepäck und Wilko zu klein. Zumal wir ja vor hatten Wein mit zu bringen. So haben wir kurzerhand den Audi genommen. Wir waren noch nicht an der Autobahnauffahrt da saß Wilko schon wieder auf dem Rücksitz. Da er dort ruhig liegen blieb haben wir ihn gelassen. Unsere Winzerin in Kesten hatte schon ein Grillen vorbereitet. Anschließend gab es noch eine gemütliche Weinprobe. Am Samstag sind wir dann zu Fuß los gewandert. Wir wollten bis nach Bernkastel zur Eisernen Weinkarte. Die erste große Pause haben wir in Lieser eingelegt. Nach einer flüssigen Stärkung ging es weiter. Es wurde immer wärmer und das ganze war anstrengend aber schön. Der Blick über die Mosel ist immer wieder schön. Kurz vor 15 Uhr haben wir den Weinberg in Bernkastel erklommen und die Eiserne Weinkarte erreicht. Hier haben wir nach unserer 14 km Tour eine ausgedehnte Pause gemacht. Gegen 19 Uhr haben wir dann ein Taxi bestellt und sind damit zurück nach Kesten gefahren. Nicht nur Wilko war froh dass er nicht mehr laufen musste. In Kesten gingen gerade jede Menge Ballons nieder.
...zum Greifen nahe
jede Menge Ballons auf der Suche nach einem geeigneten Landeplatz
auch eine riesige Jägermeisterflasche war in der Luft
Das war schon ein sehr schöner Anblick. Nach einer weiteren Weinprobe ging es dann zu Bett.
Morgens, noch vor dem Frühstück, waren wieder jede Menge Ballons in der Luft.
Das war schon ein toller Anblick...
...so viele Ballons vor dem blauen Himmel
Mittags haben wir dann gemütlich die Heimfahrt angetreten.
31.08.2009 Zoutelande Rückfahrt
Wie schnell die Woche rum war. Heute holen wir unser Wohmo in Zoutelande wieder ab. Sascha und Jaqueline haben sich gut erholt. Ihnen hat die Woche sehr gut gefallen. Auch Fina fand es wohl sehr schön. Zu Hause räumen die Beiden ihre Sachen aus und putzen das Wohmo. Anschließend packe ich unsere Sachen wieder hinein. Morgen wollen wir wieder auf Tour gehen. Wir haben diesmal wieder Norddeutschland im Visier.
01.09.2009 Hollern-Twielenfleth
Unser erstes Etappenziel ist Hollern-Twielenfleth. Wir kommen sehr gut durch. Unterwegs machen wir mehrmals Pause damit Wilko sich erleichtern kann.
P....Pause für Wilko
Er verträgt das Wohmofahren inzwischen super. Wenn wir los fahren legt er sich hin und steht erst wieder auf wenn wir anhalten und den Motor abstellen.
Als erstes schauen wir uns den Stellplatz in Grünendeich an. Er ist auch nicht schlecht aber sehr voll. Hier gibt es eine ganze Budenstadt mit Fischbrötchen und Getränken.
Auf dem Weg nach Twielenfleth kommen wir an der Deichstraße an der Kläranlage vorbei.
Die Sani-Station zwischen Grünendeich und Hollern-Twielenfleth
Hier sehen wir zum ersten Mal die Ver- und Entsorgungsstation. Sie ist sehr gut anzufahren.
In Twielenfleth ist es auch gut voll. Wir stehen ganz hinten. Das Wetter ist noch relativ warm und so gucken wir vom Deich aus den Schiffen zu. Aber was erstaunlich ist, es kommen kaum noch Schiffe vorbei. Die Wirtschaftskrise schlägt scheinbar voll durch. Für den nächsten Tag planen wir Rendsburg mit seiner Eisenbahnhochbrücke.
02.09.2009 Rendsburg
Auf der Anfahrt lotst das Navi uns quer durch Hamburg am riesigen Airbus Werk mit seinem riesigen Flughafengelände vorbei.
Die Elbbrücke in Hamburg
Der Eurokai im Hamburger Hafen
Wir passieren die Elbbrücken und fahren durch den Elbtunnel.
In Rendsburg folgen wir den Wohnmobilsymbolen bis zum Reisemobilhafen an der Untereider.
Unser Standplatz in Rendsburg
Wohnmobilhafen Rendsburg
Die einzelnen Plätze sind eben und befestigte Parzellen. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Schwimmzentrum und bis zur Rendsburger Innenstadt ist es auch nicht weit. Zum Platz gehört ein Servicegebäude mit Duschen und WC, mit Empfangsraum, Café und Kiosk.
Das Servicegebäude mit Kiosk
Waschmaschine und Trockner stehen auch zur Verfügung. Ver- und entsorgt wird an der Sanistation. Strom steht für jeden Stellplatz zur Verfügung. Wir zahlen 11 Euro die Nacht plus Strom (0,50 Euro/kWh). Da wir aber möglichst Solar nutzen wollen werfen wir nur einmal 50 Cent ein. Für das Duschen zahlt man 0,50 Euro für 7,5 Minuten.
Wir machen uns auf den Weg zur Schiffsbegrüßungsanlage. Es sind aber gut 2 km vom Platz bis dort.
Schwebefähre Rendsburg
Die Schwebefähre an der Schiffsbegrüßungsanlage
ein alter Segler
Die Eisenbahnhochbrücke
Die Excello passiert die Eisenbahnhochbrücke...
....passt
Also, mal eben schnell ein paar Schiffe gucken gehen ist nicht. Deshalb entscheiden wir uns dazu morgen früh weiter nach Sehestedt zu fahren.
03.09. - 06.09.2009 Sehestedt
Da wir früh in Rendsburg weg kommen sind wir bereits vor 10 Uhr in Sehestedt an der Fähre.
Fähranleger Sehestedt
Und was wir kaum zu hoffen gewagt haben, es gibt noch freie Plätze.
Unser Standplatz in Sehestedt
...noch jede Menge freie Plätze
Im Laufe des Vormittags reisen immer mehr Wohmos ab doch zum Nachmittag und Abend füllt sich der Platz wieder. Der Stellplatz hier kostet 7 Euro die Nacht. Ver- und Entsorgungsstation ist vorhanden.
Ver- und Entsorgungsstation und der oberhalb liegende Imbiss
Oberhalb des Platzes liegt ein Imbiss an dem man sehr gut und preiwert essen kann. Am dahinter liegenden Grill- und Spielplatz gibt es Toiletten. Auch sind hier jede Menge Abfallbehälter aufgestellt.
Ausruhen am Kanal und dabei Schiffe gucken...
...wie Containerschiffe
...oder die Ems, einem 1934 gebauten Oldtimer, der noch einen genieteten Schiffsrumpf hat.
sogar halbfertige Schiffe kommen, von Schleppern gezogen...
...und gedrückt, an uns vorbei.
Diese Schiffsladung Holz hat Manni`s Holzmichelherz höher schlagen lassen
Schiffe gucken kann man hier wirklich satt. Am 04.09. schippert die MS Astor an uns vorbei.
Die MS Astor kommt "um die Ecke"
Es herrscht jetzt ein sehr reger Schiffsverkehr auf dem Kanal
irgendwie wirkt sie die ganze zeit auf mich als wenn sie Schlagseite nach Steuerbord hätte
Tapfer kämpft sich die Fähre zwischen den großen Pötten durch
...und die Astor entschwindet auf ihrem Weg Richtung Elbe
Am Samstag dem 5.09. findet die Romantica statt.
Daher sind auch viele Segler auf dem Kanal unterwegs.
Die Romantica ist ein Lichterfest entlang des ganzen Nord-Ostsee-Kanals. Dabei wird vom Ufer aus alles in romantisches Licht getaucht. In Sehestedt werden dazu entlang des Kanals Fackeln angezündet. Sieht schon toll aus. Um 21 Uhr werden aus einer selbst gebastelten Kanone Kanonenschüsse abgefeuert. Das knallt gewaltig als die Schüsse das 21 Kaliber große Rohr verlassen.
Die Kanone Marke Eigenbau, von ihrem Erbauer liebevoll gehegt und gepflegt
Inzwischen ist auch der Stellplatz "rappelvoll"
In der Dämmerung werden die ersten Fackeln angezündet
Auch am anderen Ufer des Kanals wird gefeiert
Es ist ein sehr stimmungsvolles Fest
Gegen 21:30 Uhr kam dann noch ein riesiges Kreuzfahrtschiff mit voller Beleuchtung vorbei. Super anzuschaun. Nur sind dazu die Bilder leider alle verwackelt.
"verwackelter" Ozeanriese
In Sehestedt mussten wir Strom nehmen. Unsere Solaranlage hat nicht mehr richtig geladen. Die Spannung sackte immer schnell auf 11,5 V ab und der Bordalarm ging los. Das werden wir zu Hause erst mal durch checken lassen. Morgen früh geht es heimwärts. Wir werden in einem Rutsch bis zu Hause durchfahren. Natürlich mit entsprechenden Pausen für Wilko.
Reparatur
Wegen der Solaranlage bringen wir das Wohmo wieder zur Firma Villamobil. Dort wird festgestellt dass die hintere Batterie einen Knacks hat. Da die erste auch keine volle Leistung mehr bringt lassen wir zwei neue Gelbatterien einbauen. Doch auch der Laderegler der Solaranlage scheint eins abgekriegt zu haben. Er weiß nicht mehr so wirklich was er machen soll. Also wird er auch neu bestellt. Für die beiden Batterien zahlen wir 732,- Euro inkl. Montage. Der Regler ist noch nicht da, wir können das Wohmo aber bereits am 15.09. abholen. Sobald der Regler da ist wird er eingebaut. So kann das Wohmo am 15.09. erstmal in unsere Werkstatt zum Ölwechsel und zur Überprüfung des Frostschutzes. Schließlich wollen wir am Wochenende mit Jutta und Herbert Richtung Franken aufbrechen.





























































































































